Rasen Kalken - wann bringen Sie Rasenkalk aus

Kalken gehört nicht zur regelmäßigen Rasenpflege. Für fast alle Rasengräser ist ein pH-Wert zwischen 5,5 und 7,5 optimal. Liegt der pH-Wert außerhalb dieses Bereiches bekommt der Rasen Probleme mit der Nährstoffaufnahme.
Liegt der durchwurzelbare Bodenhorizont innerhalb Marke von 5,5 und 7,5 können Sie durch die Gabe von Rasenkalk den pH-Wert aus der optimalen Skala schieben und so Probleme verursachen, die Ihre Rasenfläche vorher gar nicht hatte. Schlimmer ist es noch, wenn der Boden schon vor der Kalkung zu alkalisch war.

Rasenkalk Algomin

Ebenso kann Rasenkalk die bodenphysikalischen Eigenschaften negativ beeinflussen. Rasenkalk hat eine sehr feinkornreiche Struktur. Dies führt häufig auf feinkornreichen Böden (beispielsweise Lehm- oder Tonböden) zum "verkleben" der Bodenteilchen und den Gas-, Wasser- und Nährstoffaustausch Gräser behindern. Dieses "Verkleben" kann zudem zu einer Verstärkung der Bodenverdichtung führen.

Also: kalken Sie nicht pauschal. Ermitteln Sie zuerst den pH-Wert mit einem pH-Meter oder mit Teststäbchen.
Sollte Ihr Boden allerdings zu sauer sein, ist es empfehlenswert den pH-Wert durch die Ausbringung von Rasenkalk in einen für Rasen positiven Bereich zu verschieben.


Rasen kalken - wann?

Die optimale Zeit zum Rasenkalken ist das zeitige Frühjahr vor einsetzen der Vegetationsperiode. Den Kalk bringen Sie vorzugsweise mit einem Streugerät aus. Viele Granulatstreuer die eigentlich für die Rasendüngung entwickelt wurden, sind auch zum ausbringen von Rasenkalk geeignet. "Kalken mit der Hand" ist nicht anzuraten, da Sie so die Aufwandmenge nicht dosieren können. Wenn Ihr Rasen im Frühjahr mit Einsetzen der Vegetationsperiode Wachstum zeigt, ist es Zeit für den Frühjahrsdünger. Zwischen dem Kalken des Rasens und der Frühjahrsdüngung sollten je nach Witterung mindestens 2-3 Wochen liegen.

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