Probleme auf Rasenflächen lösen

Unerwünschte Pflanzen auf Rasenflächen

Algen im Rasen:

bilden je nach Art einen schwarzen, grünen oder braunen gallertartigen Belag auf dem Boden. Ein lückiger Bestand, schlechter Wasserabfluss, Staunässe und Rasenfilz sind zumeist die Ursache.
Abhilfe schafft das Abrechen des abgetrockneten, spröden Algenbelages. Filzbeseitigung (Vertikutieren), Belüften (Aerifiieren) und Besanden. Kontrolle der Drainage.
 

Moos im Rasen:

Meist im Schatten, bei niedrigem pH-Wert und zu geringer Nährstoffversorgung treten Moose als grün-bräunliche Schicht, welche stark Gräser-verdrängend wirken kann, auf.
Bekämpfung: Vertikutieren, Material abfahren und mit geeigneter Mischung (z.B. 25 g/m2 2301 Regeneration für Schattenlagen oder BUGA® Nr. 5 – Schattenrasen) nachsäen.
Wichtig: Ursachen beseitigen! Optimale Pflege beugt dem Eindringen von Moos vor. Präventiv Düngung mit eisenhaltigen Düngern (Rasen-Eisendünger).
 

Zweikeimblättrige Unkräuter in Rasenflächen:

Einjährige Ackerunkräuter wie Hirteltäschel oder Melde, mehrjährige wie vor allem Löwenzahn, Wegerich und Ehrenpreis. Die Ursache liegt meist im lückigem Rasenbestand und/oder einer unzureichenden Nährstoffversorgung der Rasengräser. Problematischer sind typische “Rasenkräuter“ wie Löwenzahn, Wegerich oder Gänseblümchen, die den Schnitt wie Rasengräser vertragen. Bei vereinzeltem Auftreten kann ein Ausstechen Abhilfe verschaffen. Anschließend folgt eine Nachsaat und Düngung, um die Gräser zu stärken.
Bei stärkerem Auftreten können zugelassene selektive Herbizide angewendet werden.
 

Klee im Rasen:

Tritt vermehrt bei mangelhafter Stickstoff-Versorgung einer Rasenfläche auf. Nesterweises Auftreten und dadurch Verdrängung der Gräser.
Gezielte N-Düngung führt zur raschen Reduktion. Bei starkem Befall Bekämpfung mit einem zugelassenen Herbizid, die Rhizome (Kriechtriebe) des Weißklees werden jedoch oft nicht vollständig vernichtet. In der Regel hilft eine ausreichende Rasendüngung mit einem umhüllten Rasenlangzeitdünger.
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