Rasenpflege im Herbst

So sieht die optimale Herbstrasenpflege aus

Autor: Dipl.-Ing. (FH) Alexander Wild

Rasen stellt im Herbst und Winter andere Ansprüche an die Rasenpflege als in der übrigen Vegetationsperiode. Damit ihr Rasen sich im Frühjahr auch wieder sattgrün und dicht präsentiert, muss er gut auf die kühle Jahreszeit vorbereitet werden. Wir erläutern ihnen im Folgenden die wichtigen Eckpfeiler der Herbstrasenpflege damit auch Ihr Rasen besser vor Frostschäden und schneebedingte Beeinträchtigungen geschützt ist.

Herausforderungen für den Rasen ab Oktober

1. Laubfall und Astabwurf

Wenn Bäume im Herbst Blätter und Zweige abwerfen und diese die Rasenfläche bedecken, kann durch den daraus resultierenden Lichtmangel nur noch stark vermindert oder gar keine Fotosynthese mehr von den Gräsern betrieben werden. Ohne Fotosynthese wird kein Chlorophyll (grüne Blattfarbe) produziert und die Grashalme verbleichen. Zunächst in ein helleres Grün bis hin zu einer unansehnlichen gelben Verfärbung.
Außerdem herrscht unterhalb des Laubes ein feuchteres und wärmeres Mikroklima. Dies begünstigt den Befall von Pilzerkrankungen und Rasenkrankheiten wie beispielsweise Microdochium nivale (Rosaroter Schneeschimmel) oder Typhula incarnata (Typhula-Fäule) etc..

Herbstrasenpflege - Absammeln von Laub

2. Frostschäden auf Rasenflächen

Gräser bestehen zu einem gewissen Anteil aus Wasser. Der Wassergehalt der Zellen gefriert bei Minustemperaturen. Dadurch sinkt unter anderem die Elastizität der Grashalme. Diese brechen dann sehr leicht bei Belastung. Dies geschieht häufig beim Begehen von gefrorenem Rasen. Das geschädigte Pflanzengewebe benötigt im Winter sehr lange Zeit um sich wieder zu regenerieren. Dies erleichtert Rasenkrankheitserregern das Eindringen in die Grashalme.

3. Frostbedingte Trockenschäden bei Rasengräsern

Wenn der Boden gefroren ist können die Wurzeln der Gräser kein Wasser aufnehmen. Bei direkter Sonneneinstrahlung auf den Rasen und dem damit verbundenem Temperaturanstieg, denkt der oberirdische Pflanzenteil sofort an Stoffwechsel/Wachstum. Da das hierzu benötigte Wasser im Boden gefroren ist, kann es nicht in die Rasenpflanze transportiert werden. Unter anderem entstehen so Trockenschäden im Winter.

Optimale Rasenpflege im Herbst

Rasenschnitt: richtig Rasenmähen im Herbst

Grundregel ist hier: der Rasen wird so lange gemäht wie er wächst.

Allerdings nie bei Frost um eine Schädigung der Grashalme zu vermeiden. Die Schnitthöhe sollte auf den meisten Rasenflächen (Rasen im Hausgarten, Park, etc.) bei ca. 4 cm liegen. Auf keinen Fall dürfen die Halme zu lang sein. Dies würde das Niederlegen oder abknicken der Gräser und einen damit verbundenen Krankheitsbefall begünstigen sowie die die Anfälligkeit bei Starkfrösten. Das Schnittgut sollte unbedingt abgesammelt bzw. aufgefangen werden. Häufig ist es mit Einsetzen der Klimaerwärmung auch in unseren Breitengraden notwendig den Rasen bis November oder gar Dezember zu mähen. Also mähen Sie nicht nach dem Kalender, sondern richten Sie sich nach dem Rasenwachstum. Bei Bedarf sollte auch im Januar und Februar gemäht werden.
Achten Sie stets auf scharfe Messer beim Rasenmähen um eine glatte Schnittkante zu gewährleisten und das Ausfransen der Halmenden zu vermeiden.

Rasen mähen im Herbst

Einen Überblick der Temperaturauswirkungen auf das Rasenwachstum:
Bei Bodentemperaturen um den Gefrierpunkt stellen die Gräser das Wurzelwachstum ein. Liegen die Temperaturen unter 5 Grad erfolgt auch kein Wachstum der Halme mehr. Optimale Wachstumstemperaturen für Gräser sind 15 bis max. 25 Grad Celsius.

 

Herbstrasendüngung – richtig Rasen düngen im Herbst

Gräser benötigen zur Steigerung der Winterhärte und zur Aufrechterhaltung einer ansprechenden Optik eine gezielte Nährstoffversorgung. Der bedeutendste Nährstoff eines Herbstrasendüngers ist Kalium. Kalium stärkt die Zellwände sowie Spaltöffnungen und optimiert so den Wasserhaushalt. Daraus resultiert eine geringere Anfälligkeit gegenüber Frost- und Trockenschäden.
Die Herbstdüngung unterstützt die Fotosynthese der Gräser auch bei geringer Sonneneinstrahlung und fördert so den Kohlehydratgehalt, welcher sich positiv auf die Winterhärte auswirkt.

Eine Übersicht unserer Produkte finden Sie unter Herbstdünger Rasen

Herbstrasendüngung - Rasen im Herbst richtig düngen

Die Ausbringung der Herbstdünger Multigreen Magic Autuno oder Herbstrasendünger Multigreen Classic Autuno mit hohen Kalium- und gleichzeitig niedrigen Stickstoff-Gehalten erfolgt je nach klimatischen Verhältnissen ab ca. Mitte Oktober bis Anfang November, wenn nicht mehr mit zu starkem Wachstum der Gräser zu rechnen ist. Durch eine Herbst- und Spätherbstdüngung mit einem kaliumbetonten Langzeitdünger werden die Gräser optimal auf den Winter vorbereitet. Eine gute Kaliumversorgung unterstützt die Winterhärte. Ausreichend mit Kalium versorgte Gräser bilden mehr Reservestoffe für den Winter. Außerdem sorgt Kalium für harte Zellwände, die den Pilzkrankheiten das Eindringen in die Pflanzen erschweren.
Der optimale Zeitpunkt für die Herbstdüngung ist am Ende der Vegetationsperiode sobald die Gräser ihr Sprosswachstum eingestellt haben (ca. 5 Grad Celsius).
Mit einer optimalen Herbstrasendüngung startet Ihr Rasen vitaler und grüner in den Frühling.

 

Laub entfernen

Das Laub kann mit einem Rechen, durch Überfahren mit dem Rasenmäher samt Fangkorb oder auch mit einem Laubsauger von der Rasenfläche abgesammelt werden. Dieser Vorgang sollte regelmäßig mit einsetzen des Laubwurfes bis keine Blätter mehr an den Bäumen hängen durchgeführt werden.

Rasenpflege im Herbst

 

Rasenbewässerung im Herbst und Winter

Bei trockener aber milder Witterung muss der Rasen auch im Herbst bewässert werden. Dies sollte wie auch innerhalb der übrigen Vegetationsperiode tiefgründig erfolgen. Bestenfalls wird der Boden 12 cm tief durchfeuchtet. Im Herbst sollte der Rasen besonders sensibel beobachtet werden, um zu häufige Wassergaben zu vermeiden. Die Rasenberegnung hat so wenig wie möglich aber trotzdem bedarfsgerecht zu erfolgen. Somit wird die Zellsaftkonzentration gesenkt und die Frostresistenz optimiert.

Hier finden Sie unsere Rasen Anleitungen. Die Anlage und der Erhalt einer Rasenfläche erfordert die Kenntnis einiger grundlegenden Sachverhalte. Wir möchten gerne unser Rasenwissen, mittels unseren Anleitungen und Informationen rund um die Themen Rasen, Rasenneuanlage, Rasenpflege nach der Rasenansaat, Nachsaat von vorhandenen Rasenflächen, Rasenkrankheiten etc. mit Ihnen teilen.

Auf dieser Seite finden Sie eine verlinkte Übersicht zu den einzelnen Themen zum Thema Rasen Anleitungen:

RASENNEUANLAGE – So gelingt Ihre Rasenneuanlage!

Rasen Anleitungen - Rasenneuanlage. Schritt-für-Schritt Anleitung zur Anlage einer neuen Rasenfläche.
Eine kurze und übersichtliche Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Rasenneuanlage.
Zur „Bedienungsanleitung“ bitte hier klicken: Rasenneuanlage Anleitung

Rasennachsaat – vorhandenen Rasen erneuern!

Rasennachsaat
Experten-Tipps zur Rasenerneuerung. Hier beschreiben wir Ihnen in einem ausführlichen und bebilderten Leitfaden wie Sie Ihren vorhandenen Rasen nachsäen, flottmachen und wieder auf Vordermann bringen.
Zum „Leitfaden Rasenerneuerung “ bitte hier klicken: Anleitung Rasennachsaat

Rasen richtig düngen und Rasendünger lagern

Rasen richtig düngen und Rasendünger lagern
Wir verraten Ihnen wie Sie Ihren Rasen optimal Düngen, den Rasendünger fachgerecht ausbringen und optimal lagern.
Unsere Anleitung zum Rasendüngen und Rasendünger-Lagerung lesen Sie hier: Rasen richtig düngen und Rasendünger lagern

Rasenpflege im Herbst

So sieht die optimale Herbstrasenpflege aus

Wie bereiten Sie Ihren Rasen im Herbst optimal auf den Winter vor?
Lesen Sie hier wie die die optimale Herbstrasenpflege aussieht: Rasenpflege im Herbst

Rasenschnitt – Rasenmähen richtig gemacht

Rasen richtig mähen
Warum ist Rasenmähen so wichtig? Wie häufig sollte Rasen gemäht werden? Wie tief mäht man den Rasen?
All diese Fragen und viele Informationen zum Thema Rasenmähen finden Sie hier: Richtig Rasenmähen – so wird der Rasen zum Teppich
Informationen zum Mähen mit einem Mähroboter finden Sie hier: Mähroboterrasen – Rasensamen & Rasensaatgut für von Mährobotern gemähten Rasenflächen

Rasen säen – Anleitung und Tipps

Rasen säen
Wann ist der optimale Zeitpunkt zum säen von Rasen? Welches Rasensaatgut passt zu meinen Anforderungen? Welchen Ansaatdünger oder Starterdünger wähle ich für welchen Rasensamen? Wir erläutern was es alles zu beachten gibt hier: Rasen säen – Anleitung und Tipps

Rasenpflege im Frühjahr – das braucht Ihr Rasen im Frühling

Rasenpflege im Frühjahr – das braucht Ihr Rasen im Frühling
Lesen Sie welche Maßnahmen im Frühjahr auf Rasenflächen notwendig oder empfehlenswert sind. Welche Ansprüche haben Gräser nach dem Winter und wie bekommen Sie wieder ein sattes Grün gezaubert.
Unsere „Rasenpflegetipps im Frühjahr“ lesen Sie hier: Anleitung Rasenpflege im Frühjahr

Blumenwiese anlegen – Tipps zur Aussaat

Blumenwiese anlegen – Tipps zur Aussaat

Lesen Sie hier unsere Anleitung und Tipps zum Anlegen einer Blumenwiese und zur Aussaat der Blumenmischungen LaFleur.
Wie säen Sie eine Blumenmischung richtig an? Erfahren Sie hier mehr: Blumenwiese anlegen – Tipps zur Aussaat

 

Eine Rasen-Frage ist noch offen… rufen Sie uns an!

Wir beraten Sie gerne. Egal ob Sie uns eine E-Mail schreiben oder gleich anrufen – wir sind für Sie da. Telefonisch erreichen Sie uns unter: Deutschland 06787-970489 oder unter der Mailadresse info@duenger.tv.

Rasen säen, sprich die Aussaat von Rasensaatgut erfordert ein gewisses Maß an Planung. Wir geben Tipps bezüglich der wesentlichen Punkte, die Sie vor der Rasenansaat beachten sollten und stellen Ihnen eine praktische Anleitung zum Rasen säen zur Verfügung. Damit gelingt das Rasen anlegen garantiert!

Was für Rasensamen brauche ich?

Hier gilt es folgende Fragen zu beantworten:

Wünschen Sie sich einen schönen grünen englischen Rasen oder bevorzugen Sie eine Kräuterwiese mit natürlichem Aspekt? Möchten Sie eher einen Landschaftsrasen mit Park-Charakter oder doch lieber eine naturnahe Blumenwiese?

Welche Zeit kann künftig in die Rasenpflege investiert werden? Wie häufig muss gedüngt, gemäht oder gewässert werden?

Quicktipp: Eine hübsche, belastbare Rasenmischung für sonnige Bereiche ist unsere Buga Nr. 2. Die analoge, ebenfalls belastbare und schöne, Rasenmischung für schattige Lagen ist unser Schattenrasen Buga Nr. 5.

Die Fragen lassen sich in Ihrem Fall nicht eindeutig beantworten und Sie sind sich unsicher, welcher Rasensamen der Richtige für Sie ist? Dann nehmen Sie unsere kompetente Rasenberatung in Anspruch: Sie erreichen uns unter der Rufnummer 06787 / 97 04 89 sowie per Mail. Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Wo Rasensamen kaufen?

Klare Antwort: Wir empfehlen Ihnen bei uns! Beim Kauf von Rasensamen sollten Sie im Allgemeinen darauf achten, dass der Verkäufer nur „frisches” Rasensaatgut anbietet. Die Keimfähigkeit von Grassamen nimmt mit der Lagerdauer ab. Deswegen sollten Sie darauf achten, ob der Händler zum einen die Saatgutfrische garantieren kann und ob das Rasensaatgut auch klimatisiert (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, etc.) gelagert wird. Wenn die Rasensamen schon 5 Jahre im Baumarkt liegen oder ein Anbieter auf eBay das Saatgut schon seit Ewigkeiten inseriert hat, ist Skepsis angeraten.

Rasen säen: Wann kann man Rasen sähen?

Rasensaatgut benötigt eine bestimmte Keimtemperatur damit der Rasensamen überhaupt anfängt zu wachsen. Ausschlaggebend hierfür ist hauptsächlich die Bodentemperatur. Unterschiedliche Gräsersorten benötigen verschiedene Keimtemperaturen. Manche Grassamen beginnen schon bei 8 Grad mit der Keimung, andere hingegen erst bei 12 Grad. Wir empfehlen mindestens eine Bodentemperatur zwischen 10 und 12 Grad Celsius.

Je kühler es ist umso größer ist die Zeitspanne von der Aussaat bis zum ersten Rasenmähen. Es ist also eine Überlegung wert, für den Zeitraum der pflegeintensiven Keim- und Auflaufphase des Rasensaatgutes auf wärmere Bodentemperaturen zu warten. Die Bodentemperaturen können Sie beim Deutschen Wetterdienst in Erfahrung bringen oder einfach selbst messen. Bei normalen Witterungsverlauf ist das Rasen säen in den Monaten Mai bis Juni und September am günstigsten. Der Bewässerungsaufwand ist hier in der Regel am geringsten und die Temperaturen optimal.

Unsere Rasen säen Anleitung: Von der Rasenansaat bis zum ersten Rasenschnitt

Hat man sich für das Rasensaatgut sowie den passenden Starterrasendünger entschieden und die klimatischen Voraussetzungen passen ebenfalls, kann es mit der Rasenansaat losgehen. Zunächst möchten wir Ihnen eine Rasen säen Anleitung an die Hand geben. Im Anschluss schildern wir Ihnen die Arbeitsabläufe einer Rasennachsaat bzw. Rasenerneuerung.

Rasenneuansaat: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung

 

 

Materialien und Werkzeuge – das wird zum Rasen sähen benötigt!

Rasensaatgut und Starterdünger - diese Produkte benötigen Sie zum Rasen säen

  1. Optimale Vorbereitung des Bodens (Saatbeet)

Der Boden ist einer der wichtigsten Faktoren für einen schönen Rasen, denn er ist der „Versorger“ der Gräser. Durch das Erdreich werden dem Rasen Wasser und Nährstoffe zugeführt. Zudem sollte er den Rasengräsern die Durchwurzelung möglichst einfach machen. Je ausgeprägter sich das Wurzelwerk einer Rasenfläche entwickeln kann, umso strapazierfähiger und vitaler ist sie später. Ziel sollte eine Durchwurzelungstiefe von mindestens 10-12 cm sein. Daraus resultiert demzufolge eine Mindeststärke von 10 cm Rasentragschicht. Diese sollte standfest „verdichtet“ sein und gleichzeitig noch ausreichend locker, um eine rasche und tiefgründige Durchwurzelung zu ermöglichen. Hier sollte mit einer Walze oder ähnlichen Verdichtungsgeräten nur sehr achtsam umgegangen werden. Eine zu starke Bodenverdichtung schadet Ihrem Rasen sehr.

Ein wichtiges Kriterium ist auch das Wasser- und Nährstoffspeichervermögen, welches von der Bodenart abhängig ist. Je mineralischer (sandig, lehmig, tonig, etc.) ein Boden ist umso höher ist der Pflegeaufwand (Bewässerung, Rasendüngung, Vertikutieren, etc.). Es sollte ein ausgewogenes Verhältnis zwischen organischen und mineralischen Bestandteilen herrschen, wie es beispielsweise bei einem sandigen Humusboden der Fall ist.

Achten Sie besonders auf die Ebenflächigkeit bei der Erstellung des zukünftigen Planums. Beseitigen Sie Unebenheiten nicht durch Walzen, sondern mit der Schaufel und einem Rechen. Sie können zwar einen Hügel mit einer Walze einebnen, allerdings wird dabei der Boden in der Regel so stark Verdichtet, dass die Rasengräser diesen nicht optimal durchwurzeln können, was den Gas-, Wasser- und Nährstoffaustausch behindert. Größere Steine, Wurzelwerk und andere Fremdkörper sollten vor der Rasenansaat entfernt werden.

  1. Startdüngung – Rasensamen benötigen Nährstoffe zum Wachsen!

Ganz gleich ob Sie einen „frischen“ Mutterboden ausgebracht haben oder der vorhandene Boden „ganz gesund“ aussieht: Es ist wichtig dem neu ausgesäten Rasen alle notwendigen Nährstoffe in ausreichender Menge zur Verfügung zu stellen. Alle Pflanzen benötigen Stickstoff, Phosphor und Kalium zum Wachsen. Beim Rasen säen kommt insbesondere Phosphor eine gewichtige Rolle zu, denn er fördert die Wurzelbildung. Durch die Verwendung eines Rasen-Starterdüngers beschleunigen Sie das Auflaufen der Grassamen und gewährleisten die homogene Entwicklung aller Gräsersorten einer Rasenmischung.

Um ein Stoßwachstum der Gräser zu vermeiden, empfiehlt sich ein Starterdünger, der die Nährstoffe kontrolliert, langsam und gleichmäßig freisetzt. So sind die jungen Halme kräftig und gesund. Einen solchen Startdünger führen wir in 5 und 25 Kg Gebinden.

Restmengen können natürlich für Folgedüngungen verwendet werden. Wie jeden anderen Rasendünger sollten Sie auch den Starterrasendünger mit einem Düngestreuer ausbringen. Nur so ist die gleichmäßige Verteilung gewährleistet, was unerwünschte Rasenfleckenbildung verhindert. Unser Multigreen-Rasen-Starterdünger wird mit 25 g pro Quadratmeter ausgebracht.

Düngestreuer zur Ausbringung des Starterdüngers

  1. Rasenansaat – jetzt geht es ans Rasen säen!

Haben Sie sich für die passende Rasenmischung entschieden, nehmen Sie den Sack und mischen das Rasensaatgut noch einmal gründlich durch. Nun gilt es das Streugerät zu kalibrieren. Wie das geht entnehmen Sie unserer Anleitung zur Streuwageneinstellung. Anschließend füllen Sie die Rasensamen in den Streuer. Bitte versuchen Sie nicht das Rasensaatgut mit den Händen zu verteilen, denn damit kann eine gleichmäßige Verteilung der Grassamen nicht gewährleistet werden!

Wir empfehlen Ihnen das Streugerät auf die Hälfte der empfohlenen Aufwandmenge einzustellen und so einmal in Längs- und einmal in Querrichtung die Ansaatfläche abzufahren. Ist das Saatgut ausgebracht sollten Sie dieses ganz leicht mit einem Rechen in den Boden einarbeiten (ca. einen halben Zentimeter).

Das schützt das Saatgut vor allzu raschem Austrocknen, Vogelfraß oder Winderosion. Der Grassamen liegt nachts auch etwas wärmer und die Ansaat gelingt schneller. Alternativ können Sie die zukünftige Rasenfläche auch mit einer dünnen Schicht Torf abstreuen.

Verschiedene Rasenmischungen 14 Tage nach der Ansaat

  1. Rasen bewässern: Rasenbewässerung ist wichtig!

Die Rasenansaat darf während der Keimphase und auch während den ersten Wochen der Rasenetablierung nicht austrocknen. An einem sonnigen, trockenen und/oder windigen Tag reicht es nicht aus, wenn Sie den Rasen nur morgens und abends wässern. Sind Sie tagsüber nicht zu Hause, empfiehlt sich eine Rasenberegnungsanlage mit einer Zeitschaltuhr.

Es muss anfänglich nicht tiefgründig gewässert werden: Die oberen Zentimeter zu durchfeuchten ist ausreichend. Später wird immer ein Zentimeter tiefer als die Durchwurzelungstiefe beregnet – dafür aber seltener. Wie Sie einen etablierten Rasen bewässern, erfahren Sie in unserer Anleitung zur Bewässerung/Beregnung von Rasen.

Rasen beregnen bzw. bewässern auch nach dem Rasen säen

  1. Rasenmähen: Der erste Rasenschnitt und die vielen danach

Damit der Rasen möglichst schnell dicht und evtl. mit aufgewachsenes Unkraut rasch verschwindet, sollte die Rasenneuansaat so bald es der Rasen zulässt, gemäht werden. Diesbezüglich stellen uns viele Kunden die Frage, wieviel Tage nach der Aussaat der Rasen das erste Mal gemäht werden sollte: Ausschlaggebend ist hierfür nicht die Zeit, sondern die Länge der Grashalme! Das Wachstum hängt von vielen Faktoren ab: Dazu zählen unter anderem die Standort- und Bodenverhältnisse, die Temperaturen, die Dauer der Sonneneinstrahlung sowie Feuchtigkeit und der pH-Wert des Bodens.

Wann das erste Mal Rasen mähen?

Ab einer Wuchshöhe von ca. 8 cm sollte das erste Mal gemäht werden. Mähen Sie zunächst auf 6 cm. Keinesfalls sollte mehr als ein Drittel der Aufwuchshöhe abgemäht werden.

Die Oberfläche sollte vor der Mahd in jedem Fall trocken sein. Das Rasenschnittgut muss abgesammelt und von der Fläche entfernt werden, um den Gräsern Platz und Sonne zur optimalen Entwicklung zu geben.

das erste Mal nach der Ansaat Rasen mähen

Je häufiger der Rasen am Anfang gemäht wird umso schneller wird er dicht und belastbar. Rasen benötigt je nach Ansaatzeitpunkt ca. 3-6 Monate bis er stärker beansprucht werden kann. 

  1. Folgedüngungen

Eine Rasenfläche kann nur dicht, unkrautfrei, herrlich grün und belastbar bleiben, wenn dieser auch regelmäßig Nährstoffe in Form von Dünger zugeführt werden.

Wann Rasen düngen?

Die erste Folgedüngung nach der Rasenansaat sollte ca. 6 Wochen später erfolgen. Verwenden Sie hierzu einen Rasenlangzeitdünger, der die Nährstoffe langfristig in geringen Dosen für die Gräser verfügbar macht.

Damit vermeiden Sie ein Stoßwachstum des Rasens, denn dadurch wächst der Rasen mehr in die Breite als in die Höhe. So haben Sie zudem weniger Arbeit mit dem Schnittgut und der Rasen ist weniger anfällig für Rasenkrankheiten. Hier finden Sie einen: Düngeplan für Rasen.

Garten Wild-Rasen ist Ihr kompetenter Ansprechpartner beim Thema Rasen säen, Rasenansaat, Bewässerung, Düngung und bei vielem mehr

Als absoluter Experte auf dem Gebiet Rasensamen und Düngung beantworten wir Ihnen gerne sämtlichen Fragen aus diesem Bereich. Von der Rasenansaat bis hin zur Düngung Ihres Rasens stehen wir Ihnen mit Tipps & Tricks zur Seite. Sie erreichen uns telefonisch unter 06787 / 970489.

Warum Mähroboterrasen?

MÄHROBOTERRASEN – RASENSAMEN UND RASENSAATGUT FÜR VON MÄHROBOTERN GEMÄHTEN RASENFLÄCHEN

>>>Direkt zum Rasen für Mähroboter<<<

Anforderungen an das Rasensaatgut:

Mögliche Probleme durch den Einsatz des Mähroboters auf Rasenflächen ohne speziellen „Roboterrasen“:

Vorteile von unserem Mähroboterrasen

  1. Hoher Anteil von Poa supina (dieses Rasensaatgut wächst in der Sonne und im Schatten hervorragend und hat ein verstärktes Breitenwachstum; Poa supina vermindert die optische Fleckenbildung, ist zudem gut tiefschnittverträglich sowie stark belastbar)
  2. tolle Optik (dichtes, saftig leuchtendes Grün)
  3. geringer Schnittgutanfall (dies verringert die Gefahr der Bildung von Rasenfilz)
  4. erzeugt eine sehr dichte Grasnarbe bei regelm. Rasenmähen und fachgerechter Düngung sowie bedarfsgerechter Rasenbewässerung.

Mähroboter-Rasen m. Poa supina (2304)

Unsere Rasenmischung von Juliwa-Hesa finden Sie auch in einer praktischen 5-Kg-Packung in unserem Rasensamen Onlineshop unter folgendem Link: Mähroboter-Rasen m. Poa supina 2304 von Juliwa-Hesa

Das sagen unsere Kunden

Autor: Felix T.

„Absoluter Traumrasen!!!!

Hatte bei meinem vorherigen Rasen (K. Roborasen) sehr große Probleme mit Poa annua und Poa trivialis. Die Fremdgräser haben sich immer mehr ausgebreitet und der Rasen sah katastrophal aus. Habe mich dann dazu entschlossen ihn mit Roundup platt zu machen und was qualitativ noch hochwertigeres rein zu machen.
Nach langer Recherche welcher Rasen gut ist und was man gegen die Fremdgräser machen kann, bin ich in Foren auf die Produkte von Herr Wild gestoßen. Nach einem sehr netten und ausgiebigen Gespräch war klar, dass man die Fremdgräser bei einem Mähroboter nicht vermeiden kann, aber man kann sie optisch verschwinden lassen.
So habe ich mich entschlossen den Roborasen zu säen. Hatte anfangs aber große Bedenken was die Feinheit und die helle Optik anging, da Supina relativ grob und hell sein soll.

Jetzt nach 10 Wochen kann ich nur sagen, dass meine Bedenken absolut umsonst waren.
Der Rasen ist eine Wucht, er ist Saftig grün, sieht aus wie ein Teppich und ist jetzt schon extrem dicht. Er ist sehr Trittfest, Spuren vom Robi sind über Nacht komplett verschwunden und man sieht nicht mal ansatzweise das ein Robi am Werk ist. Fußspuren bleiben keine 5 Minuten sichtbar. Der Wuchs ist kräftig, aber nicht zu stark er geht mehr in die Breite als in die Höhe, das sehe ich deutlich an den Rasenkantensteinen. Die Keimung erfolgte nach 5 Tagen sehr gleichmäßig, die Keimrate war extrem gut. Das erste Mal mähen war nach 21 Tage. Nach ca. 5 Wochen habe ich den Robi fahren lassen.
Bei dem ständigen feucht halten keimten natürlich auch die Samen der Poa annua, diese sind jetzt nur an den Samenständen zu erkennen, wenn man näher hingeht. Farblich und optisch auf der Fläche ist absolut nix von dem Fremdgras zu sehen.

Alles in allem ist es ein Top Rasensamen, der Starterdünger darf dazu nicht fehlen, dieser ist auch top. Hab dann nach 5 Wochen nochmals mit dem Starter nachgedüngt.“

Kundenfoto Mähroboterrasen - Rasen für Mähroboter

Autor: Dipl.-Ing. (FH) Alexander Wild
Rasen richtig düngen und Rasendünger lagern!
Wir verraten Ihnen wie Sie Ihren Rasen optimal düngen, den Rasendünger fachgerecht ausbringen und optimal lagern.

Rasendüngung – das sollten Sie wissen

Damit Rasen seine wunderbare grüne Färbung behält, dicht und unkrautfrei bleibt muss er regelmäßig gedüngt werden. Hierzu verwendet man bestenfalls Rasendünger mit einer sehr guten Langzeitwirkung (sogenannte Rasenlangzeitdünger). Diese Langzeitdünger versorgen den Rasen über einen großen Zeitraum gleichmäßig mit Nährstoffen. Damit die Gräser mehr in die Breite als in die Länge wachsen, sollten die Nährstoffe langsam freigesetzt werden. So wird die Rasenfläche dichter und es fällt weniger Schnittgut an.

Schritt für Schritt Anleitung zum Rasendüngen und der Lagerung von Rasenlangzeitdüngern

Im Folgenden zeigen wir Ihnen die einzelnen Arbeitsschritte der Rasendüngung. Zunächst schneiden wir den Sack mit dem Langzeitrasendünger sauber mit einer Schere am oberen Rand auf.

Rasendünger Sack aufschneiden

Es sollte eine möglichst glatte und gerade Schnittkante entstehen.

Rasendünger richtig lagern und öffnen. Es sollte eine möglichst glatte und gerade Schnittkante entstehen.

Anschließend kann die benötigte Menge Rasendünger entnommen werden. Mit einem Handschleuderstreuer erspart man sich häufiges Anheben des Sackes. Der Düngestreuer kann bequem im Sack befüllt werden.

benötigte Menge Rasendünger aufnehmen

So lagern Sie Dünger für Rasen richtig

Ist man mit dem Rasendüngen fertig, wird der Düngemittelsack wieder verschlossen. Hierzu rollen Sie den Sack vom oberen Rand her stramm zusammen. Die im Sack enthaltene Luft wird bestmöglich herausgedrückt.

Rasenlangzeitdünger lagern - Sack stramm zusammen rollen

Die entstandene Rolle wird nun mit Hilfe einiger Klebestreifen am Sack befestigt. Dieser sollte möglichst luftdicht verschlossen sein.

Rasen richtig düngen und Rasendünger lagern

Der Rasenlangzeitdünger sollte an einem kühlen und trockenen Ort gelagert werden. So beugen Sie Klumpenbildung vor und der Rasendünger ist über viele Jahre haltbar.

Anleitung Rasendüngen

Nachdem Sie den Rasen gedüngt haben sieht der Rasen streifig aus, hat hellgrüne und dunkelgrüne Flecken? Manchmal sind sogar gelbe Bereiche oder strohig aussehendes Gras zu sehen. An anderen Stellen verhungert der Rasen geradezu. Wir zeigen Ihnen wie Sie die Bildung von Streifen oder Flecken im Rasen vermeiden.

So wird der Rasendünger ausgebracht!

Wieviel oder welche Menge Rasenlangzeitdünger sollte ich ausbringen?

Um die Aufwandmenge zu ermitteln müssen Sie zuerst die Flächengröße Ihres Rasens ausrechnen. Sie können dies mit Hilfe eines Maßbandes, Messrades, Zollstockes oder anderer Vermessungsgeräte machen. Häufig ist es auch möglich anhand von Katasterplänen oder Luftbildaufnahmen im Internet die Größe der Rasenfläche zu vermessen. Ist die Flächengröße nun bekannt multipliziert man die Quadratmeterzahl mit der angegebenen Aufwandmenge des Langzeitrasendüngers. Nun erhält man das benötigte Gesamtgewicht des Düngers um die Rasenfläche optimal mit Nährstoffen zu versorgen.
Beispiel: Berechnung der Düngemenge für Rasen
Flächengröße: 500 m²
Aufwandmenge: 25 Gramm pro Quadratmeter (g/m²)
Berechnung: 500 m² X 25 g/m² = 12 500 g
Gesamtaufwandmenge: 12 500 g entsprechen 12,5 Kg.

Die so ermittelte Gesamtaufwandmenge wiegen Sie nun auf einer Waage ab. Alternativ kann auch der Düngestreuer leer und befüllt gewogen werden. Die Differenz zwischen beiden Messwerten ergibt das Füllgewicht. Sie können dann die Gesamtaufwandmenge durch das Füllgewicht teilen und wissen wie häufig Sie das Streugerät beim Rasendüngen leeren müssen um die benötigte Düngermenge zu verteilen.

Das brauchen Sie zum Düngen

1. Rasendünger
2. Streugerät / Düngestreuer
3. Wasser

Wie bringt man Rasendünger richtig aus?

Rasen richtig düngen – so wird´s gemacht
Mit der Hand – vergessen Sie das besser gleich! Oder können Sie gewährleisten, dass Sie 25 Gramm Düngemittel gleichmäßig auf einem Quadratmeter verteilen und dies auch noch auf mehreren Dutzend bzw. hunderten von Quadratmetern schaffen? Sehr wahrscheinlich nicht.
Es gibt verschiedene Methoden den Rasen optimal zu düngen. Unsere langjährige Erfahrung hat gezeigt, dass Rasenlangzeitdünger bestenfalls mit einem sogenannten Schleuderstreuer ausgebracht werden. Diese Granulatstreuer haben in der Regel eine größere Arbeitsbreite, arbeiten gleichmäßiger und sind wendiger als Kastenstreuer. Schleuderstreuer sind als kleine, tragbare (siehe Foto) oder als fahrbare Geräte erhältlich. Wir empfehlen bis zu einer Flächengröße von ca. 500 m² Handgeräte.

Rasendünger richtig ausbringen mit einem Schleuderstreuer
Um eine möglichst gleichmäßige Nährstoffversorgung und eine homogene Grünfärbung des Rasens zu erzielen, ist es anzuraten die Rasenfläche in 2 Arbeitsgängen mit der Hälfte der Aufwandmenge zu bearbeiten. Dies können Sie entweder im ersten Arbeitsgang in Längsrichtung und im 2 Arbeitsgang um 90 Grad versetzt in Querrichtung ausführen oder Sie arbeiten im zweiten Arbeitsschritt um eine halbe Streubreite versetzt zum ersten.
Nachdem Sie den Rasen gedüngt haben wird der Rasendünger zur Förderung der Anfangswirkung eingewässert. Dies können Sie mit Rasensprengern, einer Beregnungsanlage oder einfach mit dem Gartenschlauch und einem Brausekopf erledigen.

Rasendünger einwässern
Vergessen Sie nicht nach getaner Arbeit das Streugerät wieder bestmöglich zu reinigen. Lagern Sie evtl. anfallende Restmengen des Rasenlangzeitdüngers wie zuvor beschrieben (Sack ordentlich verschließen, kühler und trockener Lagerort).

Welche Rasendünger verwende ich und wann düngt man den Rasen?

Wir empfehlen für den Rasen im Garten zwei alternative Düngepläne:

1. Düngung mit dem Classic Rasenlangzeitdünger Programm

– im Frühjahr bei Einsetzen der Vegetationsperiode (Forsythien blühen, Rasen wächst, etc.) benötigt der Rasen die erste Düngung mit dem Rasendünger Classic Printempo
– noch einmal 2 Monate später erfolgt die Rasendüngung mit dem Langzeitrasendünger Classic Somero
– nach ca. 2 Monaten bringen Sie den Classic Somero ein zweites Mal aus.
– Ca. Ende September bis Mitte Oktober wird der Rasen mit dem Herbstrasendünger Classic Autuno fit für die kühlere Jahreszeit gemacht. Es kann in besonders milden Wintern erforderlich sein, dass eine Winterdüngung anzuraten ist. Hierzu können Sie uns im Bedarfsfall gerne zwecks Beratung anrufen.

2. Düngung mit dem Magic Langzeitrasendünger Programm

Analog zu oben genannten Vorgehensweise:
– Im Frühjahr erfolgt die Rasendüngung mit dem MAGIC Printempo
– zum zweiten Mal wird ca. 10-12 Wochen später mit MAGIC Printempo gearbeitet
– die dritte Düngung ebenfalls mit MAGIC Somero
– und die Herbstdüngung erfolgt mit dem hervorragenden Rasen-Herbstdünger / Winterdünger MAGIC Autuno

Magic… Classic – was ist der Unterschied?

Die beiden Düngepläne unterscheiden sich (wenn überhaupt) kaum in der Nährstoffzusammensetzung. Auch die empfohlene Aufwandmenge ist gleich.
Die Hauptunterschiede sind die Granulierung (Korngröße) und die Wirkungsdauer. Die Düngekügelchen des Classic Rasendüngers haben einen Durchmesser von 2,2 bis 3,5 mm. Die Korngröße der Magic Dünger beträgt 1 bis 1,7 mm. Dadurch ist der Magic besonders für sehr kurz gemähten Rasen empfehlenswert. Die Wirkungsdauer der Magic Rasendünger liegt bei bis zu 3 Monaten beim Classic eher bei 8-10 Wochen. Die größeren Kügelchen werden von einigen Streugeräten besser verarbeitet und sind beim Streuen besser zu sehen.
Der Classicdünger ist größer granuliert als der Magicdünger.

Multigreen Rasenlangzeitdünger

Vorteile der Multigreen – Green Power Rasendünger mit Multicote®-Technologie

– Die Freisetzung der Nährstoffe geschieht temperaturgesteuert (nur wenn die Gräser auch bereit sind Nährstoffe aufzunehmen werden diese freigesetzt). Dadurch besteht nur eine sehr geringe Gefahr der Auswaschung von Nährstoffen.
– Die Dünger besitzen ein auf den Nährstoffbedarf der Gräser zu den unterschiedlichen Jahreszeiten abgestimmtes Stickstoff / Kalium-Verhältnis.
– Wunderschöne und lang andauernde Grünfärbung des Rasens.
– Staubfrei – kein Schmieren und Stinken.
– Vermindert den Anfall von Schnittgut durch Optimierung des Breitenwachstums und Reduzierung des Längenwachstums.
– pH-Wert unabhängig

Rasendünger – das sollten Sie wissen!

Um ein optimales Rasenergebnis zu erzielen, ist es wichtig, dem Rasen ausreichend Nährstoffe zuzuführen. Der Rasen muss gedüngt werden. Denn nur wenn er alle benötigten Nährstoffe ausreichend vorhanden sind, wächst und gedeiht die Graspflanze richtig. Eine Rasendünung sollte je nach Boden, Nutzung, Rasenmischung und Pflege auf den jeweiligen Bedarf angepasst werden. Die Hauptnährstoffe eines Rasendüngers sind Stickstoff (N), Phosphor (P), Kalium (K), Magnesium (Mg) und Calzium (Ca). Stickstoff ist der wichtigste Grundnährstoff für Rasen da er ein Baustein für Enzyme und Proteine ist. Wenn es dem Rasen an Stickstoff fehlt, färbt er sich blass-grün und das Wachstum wird beeinträchtigt. Ist zu viel des Nährstoffes enthalten weicht das Gewebe der Pflanze auf und wird anfälliger für Rasenkrankheiten. Phosphor ist ein Grundbaustein der Energieträger und Proteine welcher stark im Boden festgelegt ist. Ist der pH-Wert zu hoch oder zu niedrig wird die Aufnahme von Phosphor in die Pflanze gestört. Er steigert die Beständigkeit bei Frost und ist von hoher Bedeutung für die Wurzelentwicklung der Rasenpflanzen weshalb er einen hohen Anteil in unserem Rasenstarterdünger findet. Kalium reguliert den Wasserhaushalt der Pflanze durch den osmotischen Druck, der den Wassertransport in die Zellen regelt. Er kann leicht durch Wassereinwirkungen in leichten Böden „ausgespühlt“ werden. Kalium bewirkt eine Stärkung der Rasenpflanzen gegenüber Stress durch Trockenheit, Belastung, Krankheiten oder Kälte. Magnesium, welches ein Bestandteil des Chlorophylls ist, ist sehr beweglich innerhalb der Pflanze und führt zu unschönen Verfärbungen der Halme sowie zu Chlorosen, wenn nicht ausreichend davon vorhanden ist. Der Bestandteil Calzium stärkt die Zellwände und erhöht ebenfalls den pH-Wert im Boden. Zu den Hauptnährstoffen kommen noch Spurennährstoffe wie Eisen (Fe), Kupfer (Cu)/Zink (Zn), Schwefel (S), Mangan (Mn) und Silicium (Si). Eisen bildet Chlorophyll und ist in Böden mit hohem pH-Wert nur wenig vorhanden. Bei Eisenmangel entsteht eine Streifenchlorose in den Blättern. Kupfer und Zink sind beides Bestandteile von Enzymen die das Wachstum und die Chlorophyllbildung fördern. Bei Mangel treten Chlorosen auf und die Knospen sterben ab. Schwefel ist ein Baustein für verschiedene Vitamine und Aminosäuren. Mangan dient als Katalysator für eine Großzahl von Enzymreaktionen und ist besonders nützlich bei Stress. Wenn es dem Rasen an Mangan mangelt wird er anfälliger gegenüber Rasenkrankheiten und zeigt Stressreaktionen wie Nekrosen. Zur stärkung der Zellwände wird Silicium benötigt, das den Schaderregern das gelangen in die Pflanze erheblich erschwert.

Mineralische und organische Dünger – was ist das?

Unterschieden wird zwischen mineralischen (schnell wirksamen und gut löslichen) Düngern und organischen (langzeitwirkenden) Düngern. Mineralische Dünger werden ausschließlich temperaturgesteuert freigesetzt was selbst bei extremen Witterungen eine gleichmäßige Nährstoffverteilung der Gräser ohne ein plötzliches Wachstum (Stoßwachstum) zur Folge hat. Die Vorteile unseres mineralischen Düngers sind die kontrollierte Ausschüttung von Stickstoff welche das Vorkommen von Poa annua reduziert. Diese Langzeitwirkung wird durch eine Polymerhülle gewährleistet, welche aus einem natürlichen Harz besteht und die wichtigen Inhaltsstoffe kontrolliert an den Rasen abgibt. Außerdem ist die Chance, dass der Stickstoff aus dem Boden gewaschen wird sehr gering. Nach der Düngung weist der Rasen eine lang anhaltende, intensive Grünfärbung auf.

organische-mineralischer Sommerrasendünger Magic Somero

Wir bieten aber ebenfalls auch organische Dünger an. Diese Dünger besitzen eine natürliche Langzeitwirkung deren Stoffe den Boden optimieren. Wichtige Spurennährstoffe sind darin ebenfalls enthalten und sie haben die Wahl von einer Standardgranulierung bis hin zu unserer sehr feinen Minigran Granulierung. Organische Dünger enthalten wertvolle Komponenten, die das Wachstum des Rasens fördern und die Pflanze gesund entwickeln.

Organischer Dünger - Myko-start

Wenn Sie sich einen genauen Düngeplan erstellen wollen, der Ihrem Bedarf gerecht wird, benötigen sie Informationen über Ihren Bestand bzw. den Nährstoffbedarf der Gräser sowie über die Bodenart bzw. den Nährstoffgehalt im Boden der Rasenfläche sowie über den pH-Wert des Bodens, die Nutzungsart und die Vegetationsdauer.

Immer noch offene Fragen?

Dann rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Mail. Wir helfen gerne!
Rasenberatung unter: 0 67 87 / 97 04 89

Aussaattipp für Blumenmischungen „LaFleur“

Viele Blumen- und Kräutermischungen werden nur mit einer sehr geringen Aufwandmenge ausgebracht. Streugeräte sind dann (ohne die Beimischung einer Saathilfe) häufig nicht auf sehr niedrige Aussaatmengen derart fein justierbar. Wie Sie eine Blumenwiese anlegen und auch eine solche Blumenmischung bewerkstelligen schildern wir Ihnen im Folgenden.

Praxisbeispiel – Ansaat Blumenmischung LaFleur chrono

Hier gehen wir von einer Aufwandmenge mit 5 Gramm pro Quadratmeter aus. Hier sind fast alle Schleuder- und Kastenstreuer überfordert da diese sich nicht auf eine dermaßen geringe Gewichtszahl einstellen lassen. Das Streubild wäre absolut ungleichmäßig. Es würde höchstwahrscheinlich Kahlstellen und Bereiche mit zu hoher Pflanzendichte entstehen.

Blumenwiese anlegen – wie gehen wir nun vor?

Zunächst benötigen wir eine Küchen- oder Briefwaage. Auf dieser wiegen wir uns 5 g der Blumenmischung LaFleur chrono ab. Anschließend befüllen wir einen Löffel mit der ermittelten menge Blumensamen. Man merkt sich nun ungefähr wie gehäuft der Löffel befüllt sein muss um ca. mit der empfohlenen Aussaatmenge bestückt zu sein.
Dann nimmt man einen 2 Meter langen Zollstock und knickt diesen in der Mitte um 90 Grad ab. So haben wir einen ein Meter langen Schenkel in zwei Richtungen. Denkt man sich an den Zollstockenden eine Spiegelachse hinzu, bildet der Zollstock eine Fläche von einem Quadratmeter. Diesen legen wir nun auf das vorbereitete Saatbeet.

Innerhalb dieser Fläche verteilen wir nun so gleichmäßig wie möglich den Inhalt unseres Löffels. Ist dies getan wird der Zollstock über einen Schenkel umgeklappt und man bearbeitet den nächsten Quadratmeter. Hat man die Blumenmischung ausgebracht, wird diese entweder ganz dünn (ca. 0,5 cm) mit Torf abgestreut oder man „streichelt“ das Saatgut locker einen halben Zentimeter in den Boden. Nun muss die Ansaatfläche einige Wochen stets feucht gehalten werden.

Blumenwiese Anlegen kurz zusammengefasst: