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Produktbeschreibung für Trockenrasen - Gebrauchsrasen für Trockenlagen RSM 2.2.2
Auch an trockenen Standorten müssen Sie mit dem Trockenrasen - Gebrauchsrasen für Trockenlagen RSM 2.2.2 nicht auf ein schönes und kräftiges Grün verzichten.
Trockenrasen - eine wundervolle Rasensaat für jede Art von Garten
Normalerweise bringt ein trockener Standort einen hohen Pflegeaufwand für den Rasen mit sich. Insbesondere die Bewässerung kann viel Arbeit verursachen. Das können Sie sich mit dem Gebrauchsrasen für Trockenlagen RSM 2.2.2 erheblich vereinfachen. Die hier enthaltenen Pflanzen sind genügsam und haben keine allzu hohen Ansprüche an einen feuchten Boden. Deshalb können Sie den Gebrauchsrasen für Trockenlagen RSM 2.2.2 überall einsetzen, wo Sie einen schönen, saftig grünen Rasen auch bei Trockenheit haben möchten. Ideale Beispiele sind unter anderem der Hausgarten, Wohnsiedlungen oder öffentliche Grünanlagen.
| Produkteigenschaften auf einen Blick | |
| Inhalt: | 10 kg |
| Ausreichend für: | ca. 280 m² Rasenfläche |
| Aufwandmenge: | 35 g/m² |
| Ansaatzeitraum: | Aussaat wenn keine Frostgefahr mehr besteht |
| Eigenschaften: | Tiefwurzelnder und breithalmiger, sehr trockenheitsverträglicher Gebrauchsrasen, kräftige dunkle Grünfärbung |
Der Gebrauchsrasen für Trockenlagen RSM 2.2.2 (Trockenrasen)
- Tiefwurzelnder Rasen, daher sehr trockenheitsverträglich
- Zusammensetzung: 100,0 % G 222 Gebrauchsrasen - Trockenlagen RSM 2.2.2,
- 15,0% Festuca arundinacea EPOS
- 15,0% Festuca arundinacea BARDESTA
- 40,0% Festuca arundinacea DEBUSSY 1
- 10,0% Lolium perenne TETRAGREEN
- 20,0% Poa pratensis MIRACLE
- (Änderung der Sortenzusammensetzung je nach Verfügbarkeit vorbehalten)
- Sack mit 10 kg (reicht für ca. 280 Quadratmeter)
- Aufwandmenge: 35 Gramm pro Quadratmeter

Die richtige Wahl für trockene Standorte
Wenn Ihr Grund und Boden eher zur Trockenheit neigt, dann treffen Sie mit dem Trockenrasen - Gebrauchsrasen für Trockenlagen RSM 2.2.2 eine perfekte Wahl. Die enthaltenen Gräser wurzeln allesamt sehr tief und können sich dadurch Wasserreserven im Boden besser erschließen. Auf diese Weise sorgt der Gebrauchsrasen für Trockenlagen RSM 2.2.2 für einen schönen, grünen Rasen auch an Orten, die sich nicht gut bewässern lassen. Beachten Sie bitte nur, dass dieser Rasen etwas langsamer entwickelt, gerade wenn Unkräuter bereits im Boden vorhanden sind.
Auch in großen Mengen bei uns erhältlich
Sie bestellen sich den Gebrauchsrasen für Trockenlagen RSM 2.2.2 im Sack mit 10 Kilogramm Inhalt. Da Sie pro Quadratmeter ungefähr 35 g Rasensaat benötigen, reicht ein Sack für etwa 280 Quadratmeter. Sie wollen größere Flächen aussäen? Dann bekommen Sie bei uns attraktive Rabatte auf größere Abnahmemengen.
Trockenrasen - Gebrauchsrasen für Trockenlagen RSM 2.2.2 -G 222 ist eine trockenheitsverträgliche Rasenmischung durch tiefgründiges Wurzelsystem. Eine Mischung, die in öffentlichen Bereichen, Wohnsiedlungen und Hausgärten Verwendung findet. Dieser trockenheitsverträgliche Rasen duldet eine geringe bis mittlere Belastung. Vorsicht ist allerdings geboten, falls Unkräuter bereits im Boden vorhanden sind. Durch den langsamen Entwicklungsprozess der Gräser können sich die nicht erwünschten Pflanzen rasch entfalten!
Rasenmischung im Sack mit 10 KG (reicht für ca. 280 Quadratmeter)Aufwandmenge des Gebrauchsrasen: 35 g/m²
Herstellerangaben:
JULIWA-HESA GmbH
Mittelgewannweg 13
69123 Heidelberg
Telefon: (06221) 82 66-0
Telefax: (06221) 82 66-33
E-Mail: info@juliwa-hesa.de
Internet: www.juliwa-hesa.de
JULIWA-HESA GmbH wird vertreten durch: Dr. Gabriela Schnotz, Richard Karl
Registergericht: Mannheim
Handelsregister Registernummer: HRB 335843
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27a Umsatzsteuergesetz (UStG): DE 190955114
Detailierte Informationen zu den verwendeten Gräserarten (bzw. Gattung) finden Sie unter folgenden Links:
Festuca arundinacea EPOS
Festuca arundinacea BARDESTA
Festuca arundinacea DEBUSSY 1
Lolium perenne TETRAGREEN
Poa pratensis MIRACLE
Änderungen der Sortenzusammensetzung je nach Verfügbarkeit vorbehalten.
9 Bewertungen
Ich bin begeistert von dem Rasensamen, ist nach ca. einer Woche schon aufgegangen. Nach 14 Tagen ist meine Gartenflaeche zu 50% schon mit dem wunderschönen Rasengruen bedeckt. Rasensamen uneingeschränkt empfehlenswert.
Nach 1 1/2 Jahren kann ich diesem Rasensamen eine erstklassige
Bewertung attestieren. Sattes grün, dichter Wuchs.
Hat jetzt über die heißen Tage nicht gelitten. Am besten nicht zu tief mähen.
Sehr gute Keimfähigkeit. Hat schnell meinen Rasen in einen grünen Teppich verwandelt.
Vielen Dank.
Hervorragendes Rasensaatgut. In Verbindung mit dem Starterdünger ein super Ergebnis. Ich habe die Anleitung genau beachtet und warme Temperaturen abgewartet.
Der Rasen kommt viel länger ohne Wasser aus als sein Vorgänger .
Wir sind damit rund um zu Frieden. Auch die Beratung am Telefon war hervorragend und die Lieferung erfolgte zügig.
Leider ist nicht ein Rasensamen aufgelaufen ,trotz Bewässerung.Habe sogar ein zweites mal nachgesät.Ist nicht sein Geld wert.
Bestellung und Lieferung zur vollsten Zufriedenheit erfolgt.
Der Rasensamen ist sehr gekeimt und aufgegangen.
Der Rasen hat sich zu einem wunderbaren grünen Teppich entwickelt.
Wir sind vollstens zufrieden und begeistert.
Der Gebrauchsrasen für Trockenlagen RSM2.2.2 ist sehr gut aufgegangen.Zwar langsamer wie gewöhnliche Grassamensorten, dafür aber auch dichter. Habe ihn bis zum aufgehen laut Anleitung nicht austrtocknen lassen und jetzt nach 3 Monaten ist da ein sehr gepflegter Rasen. Auf jeden Fall ein sehr gutes Produkt.
Die Rasenmischung "Gebrauchsrasen für Trockenlagen RSM2.2.2 ist ein sehr gutes Produkt. Ich habe die Rasenmischung ausgesät und nach Gebrauchsanweisung gewässert und gedüngt. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Ich habe auch den Vergleich zu anderen Rasenmischungen aus dem Fachhandel, die um Längen schlechter waren. Selbst Besucher fragten mich, wo man solch tollen Rasen bekommt, ich meine das spricht doch eindeutig für dieses Produkt.
Ich bin mit Ihrem Produkt sehr zufrieden und werde es weiter empfehlen. Im nächsten Jahr werde ich wieder bei Ihnen bestellen. Sie haben einen neuen Stammkunden.
Noch einmal vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Rückmann
Ich bin begeistert von dem Rasensamen, ist nach ca. einer Woche schon aufgegangen. Nach 14 Tagen ist meine Gartenflaeche zu 50% schon mit dem wunderschönen Rasengruen bedeckt. Rasensamen uneingeschränkt empfehlenswert.
Nach 1 1/2 Jahren kann ich diesem Rasensamen eine erstklassige
Bewertung attestieren. Sattes grün, dichter Wuchs.
Hat jetzt über die heißen Tage nicht gelitten. Am besten nicht zu tief mähen.
Sehr gute Keimfähigkeit. Hat schnell meinen Rasen in einen grünen Teppich verwandelt.
Vielen Dank.
Hervorragendes Rasensaatgut. In Verbindung mit dem Starterdünger ein super Ergebnis. Ich habe die Anleitung genau beachtet und warme Temperaturen abgewartet.
Der Rasen kommt viel länger ohne Wasser aus als sein Vorgänger .
Wir sind damit rund um zu Frieden. Auch die Beratung am Telefon war hervorragend und die Lieferung erfolgte zügig.
Bestellung und Lieferung zur vollsten Zufriedenheit erfolgt.
Der Rasensamen ist sehr gekeimt und aufgegangen.
Der Rasen hat sich zu einem wunderbaren grünen Teppich entwickelt.
Wir sind vollstens zufrieden und begeistert.
Der Gebrauchsrasen für Trockenlagen RSM2.2.2 ist sehr gut aufgegangen.Zwar langsamer wie gewöhnliche Grassamensorten, dafür aber auch dichter. Habe ihn bis zum aufgehen laut Anleitung nicht austrtocknen lassen und jetzt nach 3 Monaten ist da ein sehr gepflegter Rasen. Auf jeden Fall ein sehr gutes Produkt.
Die Rasenmischung "Gebrauchsrasen für Trockenlagen RSM2.2.2 ist ein sehr gutes Produkt. Ich habe die Rasenmischung ausgesät und nach Gebrauchsanweisung gewässert und gedüngt. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Ich habe auch den Vergleich zu anderen Rasenmischungen aus dem Fachhandel, die um Längen schlechter waren. Selbst Besucher fragten mich, wo man solch tollen Rasen bekommt, ich meine das spricht doch eindeutig für dieses Produkt.
Ich bin mit Ihrem Produkt sehr zufrieden und werde es weiter empfehlen. Im nächsten Jahr werde ich wieder bei Ihnen bestellen. Sie haben einen neuen Stammkunden.
Noch einmal vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Rückmann
Leider ist nicht ein Rasensamen aufgelaufen ,trotz Bewässerung.Habe sogar ein zweites mal nachgesät.Ist nicht sein Geld wert.
Welche Rasentypen gibt es?
Die häufigsten Rasentypen sind Zierrasen, Sportrasen, Gebrauchsrasen, Schattenrasen und Trockenrasen. Jeder Typ ist auf bestimmte Nutzungsanforderungen und Standortbedingungen abgestimmt.Übersicht der wichtigsten Rasentypen:
1. Zierrasen (Englischer Rasen)
- Merkmale: Sehr feine, dichte Narbe, sattgrün, niedriger Wuchs, unkrautfrei.
- Gräser: Feine Rotschwingel-Arten, Wiesenrispe, evtl. wenig Weidelgras.
- Pflege: Sehr hoch – häufiges Mähen, evtl. häufiges Bewässern, hoher Düngeaufwand.
- Einsatz: Repräsentative Gärten, Vorgärten, Flächen mit wenig Belastung.
- Vorteil: Optisch perfekt
- Nachteil: Kaum belastbar, empfindlich gegenüber Trockenheit & Nutzung, Pflegeintensiv
2. Spiel- und Sportrasen
- Merkmale: Robust, regenerationsfreudig, trittfest.
- Gräser: Hoher Anteil Deutsches Weidelgras (Lolium perenne), Wiesenrispe.
- Pflege: Mittel – regelmäßiges Mähen, Düngen und Bewässern.
- Einsatz: Hausgärten mit Kindern, Sportplätze, Parks.
- Vorteil: Belastbar, sehr regnerativ.
- Nachteil: Optisch weniger fein als Zierrasen.
3. Strapazierrasen / Gebrauchsrasen
- Merkmale: Mischung aus Strapazierfähigkeit und schöner Optik.
- Gräser: häufig Mischung aus robustem Weidelgras und pflegeleichten Schwingeln.
- Pflege: Mittel – mähen 1–2x pro Woche, 3–4x pro Jahr düngen, im Bedarfsfall wässern.
- Einsatz: Familiengärten, Spielplätze, Freizeitflächen.
- Vorteil: Gute Kombination aus Optik und Belastbarkeit.
4. Landschaftsrasen / Extensivrasen
- Merkmale: Wenig Pflege, häufig gröbere Blattstruktur, kann höher wachsen.
- Gräser: Robuste Arten mit gerinerem Wachstum, evtl. Kräuter/Blütenpflanzen beigemischt.
- Pflege: Gering – häufig nur 2–4 Schnitte pro Jahr erforderlich, wenig oder keine Düngung.
- Einsatz: Böschungen, Obstwiesen, öffentliche Grünflächen, Parks, Friedhöfe, etc.
- Vorteil: Pflegeleicht
- Nachteil: Nicht so dicht & gleichmäßig wie Zierrasen, wenig belastbar.
5. Spezialrasen
Beispiele:- Golfrasen (Grüns: extrem fein, 3–5 mm Schnitthöhe).
- Schattenrasen (für halbschattige bis schattige Lagen).
- Trockenrasen (für sehr sonnige, auch magere Standorte).
- Besonderheit: Enthält speziell angepasste Gräser für den jeweiligen Verwendungszweck, teils teure Mischungen.
Wie lange dauert es, bis ein neu ausgesäter Rasen dicht ist?
Bei optimalen Bedingungen kann beispielsweise ein schnell keimender Rasensamen in ca. sechs bis zwölf Wochen zu einer guten Flächendeckung beitragen. Mischungen mit Festuca arundinacea oder langsam keimenderen Gräserarten benötigen länger - dies kann bis zu 24 Wochen dauern, um eine merkliche Dichte zu erreichen, und eine wirklich belastbare, voll entwickelte, für Belastung geeignete Rasenfläche zu etablieren. Ein tief verwurzelter Bestands ist i. d. R. in 6-12 Monaten (je nach Bodenart; Witterung etc.) vorhanden.
Keimdauer wichtiger Rasengräserarten:
Lolium perenne – Ausdauerndes Weidelgras: 7 – 15 Tage
Festuca rubra – Rotschwingel: 10 – 18 Tage
Festuca ovina – Schafschwingel: 11 – 19 Tage
Agrostis species – Straußgräser (z. B. Agrostis capillaris = Rotes Straußgras): 12 – 20 Tage
Poa species – Rispengräser (z. B. Poa pratensis = Wiesenrispe): 14 – 24 Tage
Poa supina – Lägerrispe: 12 – 20 Tage
Welche Mischung eignet sich für einen sonnigen Garten?
Für sonnige Lagen in einem Garten sind Gebrauchs-, Zier- oder Spielrasenmischungen ideal. Sie enthalten robuste Gräser wie Deutsches Weidelgras (Lolium perenne), Rohrschwingel (Festuca arundinacea), Wiesenrispe (Poa pratensis) oder ähnliche Gräserarten.
Hier einige Beispiele aus unserem Angebot:- Premium Rasensamen BUGA Nr. 2 ("Englischer Rasen"): Zier- und Gebrauchsrasen, dichtnarbig, hübsch und belastbar, gut trockenheitsverträglich
- Trockenrasen (Mähroboter geeignet): stark belastbare und dichtnarbige Rasenmischung, zur Ansaat und Nachsaat im Garten und auf Sportplätzen, Extrem trockenheitsverträglich, Ausgezeichnet für die Mähroboternutzung geeignet
- Rasenzauber - Blitzrasen in TOP-Qualität: dunkelgrüne & sehr dichte Grasnarbe, schnelle Anfangsentwicklung = rascher Begrünungserfolg, belastbar wie Spielrasen
- Spielrasen Rasensaatgut RSM 2.3: belastbarer und dichter Rasenteppich, schnelles Auflaufen der Gräser, pflegeleicht
- Zierrasen mit Lolium perenne RSM 1.1.1: sehr dichte Grasnarbe, feinblättrige Optik, langsames Wachstum
Welche Rasenmischung ist gut für trockene Böden?
Wie gehe ich mit sehr trockenen Böden um?
Trockenrasen-Mischungen mit tiefwurzelnden Gräsern wie Festuca arundinacea oder tetraploide Lolium perenne-Sorten sind hier die beste Wahl. Sie überstehen längere Trockenperioden, bleiben länger grün und erholen sich schneller.Welche Rasenmischung ist gut für trockene Böden?
Trockene Sommer, sandige oder sehr durchlässige Böden und starke Sonneneinstrahlung sind eine große Herausforderung für jeden Rasen. Wer sich einen dauerhaft grünen, widerstandsfähigen Garten wünscht, sollte nicht irgendein Saatgut wählen, sondern eine trockenheitsverträgliche Rasenmischung, die speziell für solche Bedingungen entwickelt wurde.Was macht einen Rasenmischungen trockenheitsverträglich?
Ein Rasen für trockene Böden muss mehr können als Standardmischungen. Er benötigt Gräser, die tiefe Wurzeln bilden, weniger Wasser verbrauchen und auch bei Hitze vital bleiben. Vor der Auswahl lohnt es sich, einige Fragen zu klären:
• Wie sonnig ist der Standort? Ein Rasen für volle Sonne muss besonders robust sein (hitzeverträglich, trockenresistent, regenerativ, etc.)
• Wie stark wird die Fläche genutzt? Für einen strapazierfähigen Trockenrasen eignen sich belastbare Sorten wie tetraploides Lolium perenne oder Festuca arundinacea.
• Wie viel Pflege ist möglich? Auch Trockenrasen muss gemäht, gedüngt oder auch mal bei langer Trockenheit gewässert werden (es sind keine Kakteen).Trockenrasen von Garten Wild – perfekt für Sonne und Mähroboter
Unsere Trockenrasen-Mischung (mährobotergeeignet) ist ideal, wenn Sie einen Rasen für heiße Sommer und häufige Nutzung suchen. Sie enthält tetraploide Lolium perenne-Sorten, diese keimen schneller und wachsen besonders kräftig. Sie regenerieren und wachsen nach Trockenstress deutlich besser. Dieser Trockenrasen bleibt auch dicht und grün, wenn der Rasenroboter ihn regelmäßig kürzt und häufig befährt. So erhalten Sie eine gleichmäßige, strapazierfähige Grasnarbe, die optisch überzeugt.
Diese Rasenmischung können Sie hier ansehen oder kaufen: Trockenrasen (Mähroboter geeignet) - zur Nachsaat und NeuanlageGebrauchsrasen für Trockenlagen – für dauerhaft grüne Flächen in trockenen Lagen
Wenn Sie auf besonders trockenen, sandigen Böden Rasen etablieren möchten, empfehlen wir den Gebrauchsrasen für Trockenlagen RSM 2.2.2. Diese Mischung enthält einen hohen Anteil an Festuca arundinacea, eine der trockenheitsverträglichsten Gräsersorten. Sie bildet sehr tiefe Wurzeln aus und bleibt lange grün – selbst ohne regelmäßiges Gießen. Dieser Rasen mit wenig Wasserverbrauch wächst zwar etwas langsamer an, überzeugt aber langfristig durch seine Widerstandsfähigkeit und geringen Pflegeaufwand.
Hier finden Sie unseren: Trockenrasen - Gebrauchsrasen für Trockenlagen RSM 2.2.2Typische Missverständnisse vermeiden
Viele Rasenbesitzer denken, dass ein trockenheitsresistenter Rasen nie bewässert werden muss. Das stimmt nicht: in den ersten Wochen nach der Aussaat ist regelmäßiges Wässern wichtig, damit die Gräser tiefe Wurzeln bilden. Wenn es über viele Wochen trocken und heiß ist, müssen auch Trockenrasenflächen bewässert werden. Allerdings erholen sich diese Rasensorten schneller als konventionelle Gräserarten.
Auch ein zu kurzer Schnitt ist problematisch. Besser ist es, den Rasen höher zu mähen (ca. 4,5-5 cm), um den Boden zu beschatten und die Verdunstung zu reduzieren. Dadurch wird auch das Wasserspeichervermögen der Gräser erhöht.Fazit
Ein Rasen für Trockenlagen ist die beste Wahl, wenn Sie auch in heißen und trockenen Sommern eine grüne, dichte Rasenfläche haben möchten. Entscheiden Sie sich für eine unserer Trockenrasenmischungen, wenn Sie eine dauerhafte Begrünung, einen deutlich geringeren Wasserverbrauch und evtl. eine Mährobotertauglichkeit wünschen. Greifen Sie zu RSM 2.2.2 Gebrauchsrasen, wenn Ihr Boden extrem trocken ist und Sie langfristig einen pflegeleichten Rasen für sonnige Standorte suchen. Mit beiden Mischungen optimieren Sie Ihren Rasen für die immer häufiger auftretenden trockenen Sommermonate – und Ihr Garten bleibt auch bei Hitze ein echter Blickfang.
Warum sollte ich einen Startdünger zur Ansaat eines Rasens verwenden?
Kurzfassung:
Ein Startdünger ist für die Neuanlage von Rasenflächen essenziell. Er liefert jungen Gräsern gezielt Nährstoffe wie Phosphor, Stickstoff und Kalium, fördert so eine schnelle Keimung, kräftige Wurzeln und ein gleichmäßiges Wachstum. Dadurch entsteht eine dichte, widerstandsfähige Rasenfläche mit weniger Ausfällen in der sensiblen Anfangsphase. Spezielle Produkte wie der Multigreen Starter-Rasendünger sind optimal auf die Bedürfnisse junger Rasenflächen abgestimmt und sorgen für einen erfolgreichen Start.Warum Starterdünger?
Ein Startdünger ist bei der Rasenneuanlage weit mehr als eine optionale Zugabe. Er legt das Fundament für einen dichten, widerstandsfähigen und gleichmäßig wachsenden Rasen. Gerade in den ersten Wochen entscheidet die richtige Nährstoffversorgung darüber, ob sich Ihre Grünfläche schnell schließt oder ob Lücken, schwaches Wachstum und spätere Nacharbeiten entstehen.Optimaler Nährstoffstart für junge Gräser
Rasensamen bringen nur minimale Energiereserven mit. Sobald die Keimlinge aus dem Boden erscheinen, benötigen sie sofort verfügbare Nährstoffe, um Wurzeln zu bilden und Blattmasse aufzubauen. Startdünger sind exakt auf diese Phase abgestimmt.
Sie liefern:
• Phosphor für eine kräftige und tiefe Durchwurzelung
• Stickstoff für zügiges, aber kontrolliertes Wachstum
• Kalium zur Stabilisierung der Pflanzenstruktur
So entwickeln sich die jungen Halme gleichmäßig und schließen die Fläche deutlich schneller.Gleichmäßiges Wachstum statt fleckiger Rasenfläche
Ohne gezielte Anfangsversorgung wachsen manche Keimlinge schwach oder gar nicht, während andere sich besser entwickeln. Die Folge sind lichte Stellen, in denen Unkraut leichtes Spiel hat.
Ein Startdünger sorgt für eine homogene Nährstoffverteilung im Saatbett. Dadurch keimen die Gräser synchron und bilden von Beginn an eine geschlossene, optisch saubere Rasenfläche.
Starke Wurzeln – die Basis für dauerhafte Qualität
Was oberirdisch sichtbar ist, beginnt unter der Erde. Ein gut entwickeltes Wurzelsystem entscheidet über Belastbarkeit, Trockenresistenz und Regenerationsfähigkeit.
Durch den erhöhten Phosphoranteil fördern Starterdünger gezielt das Wurzelwachstum. Die jungen Pflanzen können Wasser sowie Nährstoffe besser aufnehmen und bleiben auch bei Stresssituationen vital.
Weniger Ausfälle in der sensiblen Startphase
Keimlinge reagieren empfindlich auf Nährstoffmangel, Hitze oder Trockenperioden. Ohne ausreichende Versorgung zeigen sie häufig Vergilbungen oder Wachstumsstörungen.
Mit einem hochwertigen Startdünger reduzieren Sie dieses Risiko deutlich. Der Rasen etabliert sich stabiler und entwickelt von Anfang an eine gesunde Struktur.
Produktempfehlung:- Multigreen Starter-Rasendünger von Garten Wild – Rasen für 1000 m² oder entsprechend viele Düngungen
- Rasenstarterdünger - Startdünger für Rasen für 400 m²
- Startdünger für 200 m²
Ihre Vorteile auf einen Blick:- Hoher Phosphorgehalt zur intensiven Wurzelbildung
- Gleichmäßiger Auflauf der Rasensaat
- Teilweise umhüllter Stickstoff für kontrollierte Freisetzung über mehrere Wochen
- Staubfreie, gut streufähige Körnung für saubere Anwendung
- Wirkungsdauer von etwa sechs bis acht Wochen
Richtig anwenden – so gelingt der perfekte Start
Bringen Sie den Starterdünger direkt vor der Aussaat gleichmäßig aus. Nach der Aussaat des Saatgutes leicht einwässern, damit die Nährstoffe in die Wurzelzone gelangen. In den folgenden Wochen sollte der Boden konstant feucht bleiben, ohne zu vernässen.Häufige Missverständnisse
„Normaler Rasendünger reicht doch auch.“
Viele Standardprodukte sind auf bestehende Rasenflächen mit höherem Stickstoffbedarf ausgelegt. Für Keimlinge können sie zu stark wirken oder ein ungünstiges Wachstum fördern.
„Der Boden hat bestimmt genug Nährstoffe.“
In der Praxis sind viele Gartenböden ausgelaugt oder unausgewogen versorgt – besonders nach Bauarbeiten oder Bodenaustausch. Ein Startdünger schafft hier verlässliche Ausgangsbedingungen.
„Dünger schadet jungen Pflanzen.“
Spezielle Starterdünger sind mild formuliert und exakt auf die empfindliche Anfangsphase abgestimmt. Bei korrekter Dosierung besteht kein Verbrennungsrisiko.Fazit
Ein Startdünger ist einer der wichtigsten Bausteine für eine erfolgreiche Rasenneuanlage. Er sorgt für schnelle Keimung, kräftige Wurzeln und eine gleichmäßig geschlossene Rasenfläche. Mit dem Multigreen Starter-Rasendünger von Garten Wild – Rasen setzen Sie auf professionelle Qualität und schaffen ideale Voraussetzungen für dauerhaft schönes Grün.
Bei Fragen zur richtigen Anwendung oder Produktauswahl steht Ihnen die Fachberatung von Garten Wild – Rasen jederzeit kompetent zur Seite.
Rufen Sie uns an. Bei uns gehen noch "Menschen" ans Telefon :-)
Rufnummer: 0 67 87 - 97 04 89Welchen Rasendünger nehme ich zu welcher Jahreszeit?
Damit Ihr Rasen das ganze Jahr über gesund und kräftig bleibt, ist es wichtig, den Dünger an die jeweilige Jahreszeit anzupassen. Jede Wachstumsphase stellt unterschiedliche Ansprüche, und genau danach richtet sich die Wahl des passenden Produkts.Frühjahr (März bis Mai)
Wenn die Temperaturen steigen und das Gras nach dem Winter wieder zu wachsen beginnt, braucht es vor allem Energie. Ein stickstoffbetonter Frühjahrsdünger sorgt für frisches Grün, Phosphor fördert die Wurzelentwicklung und bringt den Rasen schnell in Schwung. Ausgebracht wird er am besten nach dem ersten Schnitt, sobald die Bodentemperatur mindestens 5-6 Stunden am Tag bei über zehn Grad liegt.
Empfohlene Dünger z. B.:- Organisch-mineralischer NPK Rasendünger Aktiv
- CLASSIC Printempo 2:1 Rasendünger für Frühjahrsdünger-Sommer
Sommer (Juni bis August)
In den warmen Monaten geht es weniger um starkes Wachstum, sondern eher um Belastbarkeit und Widerstandskraft. Ein ausgewogener Langzeitdünger mit einem höheren Kaliumanteil unterstützt die Zellstruktur und schützt das Gras besser vor Trockenstress sowie Trittbelastungen.
Empfohlene Dünger z. B.:- CLASSIC Somero 1,5:1 Langzeitrasendünger (Sommerdünger für Rasen)
- BUGA organischer Natur-Rasendünger 6-4-9
Herbst (September bis Oktober)
Vor der kalten Jahreszeit muss die Rasenfläche abgehärtet werden. Ein kaliumreicher Herbstdünger kräftigt die Halme, macht sie widerstandsfähiger gegen Frost und beugt Krankheiten wie Schneeschimmel vor. Wichtig ist, die Düngung noch vor Ende Oktober einzuplanen, solange die Gräser noch Nährstoffe aufnehmen können. Wirkung: Kalium stärkt die Zellwände, senkt die Frostanfälligkeit und beugt Schneeschimmel vor. Wenig Stickstoff, damit der Rasen nicht mehr weich und frostempfindlich wächst.
Empfohlene Dünger z. B.:Winter (November bis Februar)
In dieser Zeit ruht das Gras weitgehend und benötigt keine zusätzliche Nährstoffgabe. Nur in außergewöhnlich milden Wintern, in denen das Wachstum nicht völlig stoppt, kann eine sehr geringe Stickstoffmenge sinnvoll sein.Kann durch Düngung die Trockenheitsverträglichkeit von Rasenflächen verbessert werden?
Einfluss der Düngung auf die Trockenheitsverträglichkeit von Rasenflächen unter mitteleuropäischen Klimabedingungen
Lead-Text: Gezielte Düngung kann die Widerstandskraft von Rasenflächen gegen Trockenperioden deutlich erhöhen – vorausgesetzt, man setzt auf die richtigen Nährstoffe zur richtigen Zeit. Dieser Beitrag zeigt, wie Kalium, organische Dünger und eine kluge Düngeplanung den Rasen fit für den Klimastress machenFachliche Vertiefung
Grundlegendes
Rasenflächen gehören in Mitteleuropa zu den am häufigsten angelegten Vegetationsflächen – sei es im Hausgarten, auf Sportplätzen, in Parkanlagen oder repräsentativen Außenbereichen. Sie müssen dabei eine Vielzahl von Ansprüchen erfüllen: Sie sollen dicht, sattgrün, belastbar und optisch ansprechend sein, gleichzeitig aber auch widrigen Umweltbedingungen standhalten.
In den letzten Jahren haben sich die klimatischen Rahmenbedingungen deutlich verändert. Längere Hitze- und Trockenperioden, wie sie früher eher für mediterrane Regionen typisch waren, treten inzwischen regelmäßig auch in Mitteleuropa auf. Für den Rasen bedeutet das erheblichen Stress. Gräser sind zwar grundsätzlich anpassungsfähig, aber sie besitzen im Vergleich zu tiefwurzelnden Stauden oder Gehölzen nur ein begrenztes Speicher- und Durchwurzelungsvermögen. Ohne geeignete Pflegemaßnahmen reagieren sie daher schnell mit Wachstumsstillstand, Verfärbungen, Lückenbildung oder im Extremfall mit dem Absterben ganzer Narbenbereiche.
Eine Schlüsselrolle spielt hierbei die Nährstoffversorgung. Sie beeinflusst nicht nur das oberirdische Wachstum, sondern vor allem auch die Wurzelentwicklung, den Wasserhaushalt, die Regenerationsfähigkeit und die Stresstoleranz der Pflanzen. Die richtige Düngung kann daher maßgeblich dazu beitragen, die Trockenheitsverträglichkeit von Rasenflächen zu erhöhen.Nährstoffversorgung und physiologischer Hintergrund
Damit Gräser gesund und widerstandsfähig bleiben, benötigen sie eine ausgewogene und kontinuierliche Nährstoffversorgung. Die Hauptnährstoffe Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) übernehmen dabei zentrale Funktionen:- Stickstoff (N): Hauptmotor des Wachstums. Er fördert die Blattbildung, die Bestockung (Seitentriebbildung) und die Regeneration nach Belastung.
- Phosphor (P): Unentbehrlich für die Energieübertragung und die Entwicklung eines kräftigen, tiefreichenden Wurzelsystems. Besonders wichtig in der Jugendphase der Gräser.
- Kalium (K): Regulator des Wasserhaushalts, Stabilisator der Zellwände und Schlüsselnährstoff für Trockenheits-, Hitze- und Frosttoleranz.
Wichtiger Zusammenhang: Pflanzen können Nährstoffe nur in gelöster Form aufnehmen. Ohne ausreichende Bodenfeuchte nützen selbst optimal gedüngte Böden wenig, da die Nährstoffe nicht an die Wurzel gelangen. Düngung kann also Trockenstress nicht vollständig verhindern, aber die Widerstandskraft und Regeneration nach Stressphasen erheblich verbessern.Organische und mineralische Düngemittel im Vergleich
Organische Dünger
Organische Dünger bestehen aus pflanzlichen oder tierischen Rohstoffen (z. B. Kompost, Hornspänen, Mist, Algenpräparaten, etc.). Ihre Nährstoffe liegen zunächst in organisch gebundener Form vor und müssen durch Bodenorganismen mineralisiert werden, bevor sie den Pflanzen zur Verfügung stehen.
Vorteile:- Langsame, gleichmäßige Freisetzung von Nährstoffen.
- Förderung der Bodenbiologie und Erhöhung der mikrobiellen Aktivität.
- Verbesserung der Bodenstruktur und Steigerung der Wasserspeicherfähigkeit.
- Aufbau von Humus – besonders wertvoll in sandigen Böden.
- Geringeres Risiko von Verbrennungen oder Auswaschungen.
Nachteile:- Wirkung stark abhängig von Temperatur und Bodenfeuchte.
- Wenig geeignet zur kurzfristigen Behebung akuter Mängel.
- Nährstoffgehalte weniger exakt steuerbar.
Mineralische Dünger
Mineralische Dünger bestehen aus löslichen Salzen. Nach dem Auflösen im Boden stehen die Nährstoffe sofort zur Verfügung.
Vorteile:- Schnelle Wirkung, ideal zur Behebung akuter Mangelsituationen.
- Exakte Dosierbarkeit und gezielte Zusammensetzung (z. B. NPK-Verhältnisse).
- Wetterunabhängige Wirkung (sofern Bodenfeuchte vorhanden ist).
Nachteile:- Keine Verbesserung der Bodenstruktur.
Rolle der Hauptnährstoffe für die Trockenheitsverträglichkeit
Kalium – der Schlüsselnährstoff
Kalium reguliert den Wasserhaushalt, indem es die Öffnung und Schließung der Stomata steuert. Dadurch sinkt die Verdunstung, während die Photosynthese aufrechterhalten bleibt. Zusätzlich stärkt Kalium die Zellwände und erhöht die Widerstandskraft gegenüber Hitze, Krankheiten und Frost.
Mangelerscheinungen: Blattrandnekrosen, schwaches Pflanzengewebe, erhöhte Krankheitsanfälligkeit, schlechtere Regeneration nach Trockenstress.
Praxis: Kaliumbetonte Düngung besonders im Sommer und Herbst (z. B. NPK 5-5-20). Auf sandigen Böden sind kleinere, häufige Gaben nötig, da Kalium schnell ausgewaschen wird.Stickstoff – Motor des Wachstums mit Nebenwirkungen
Stickstoff ist unverzichtbar für das dichte Wachstum, allerdings führt ein Übermaß zu weichem, wasserbedürftigem Gewebe, das Trockenstress schlechter übersteht. Außerdem steigt die Krankheitsanfälligkeit.
Praxis:- Im Frühjahr und zur Regeneration sinnvoll.
- Während Hitze und Trockenheit nur in reduzierter Menge einsetzen.
- Am besten in langsam wirkender Form (Langzeitdünger).
Phosphor – Fundament für die Wurzeln
Phosphor ist entscheidend für die Ausbildung eines tiefreichenden Wurzelsystems. Besonders in der Jugendphase (Neuanlage, Nachsaat) ist eine ausreichende Versorgung wichtig.
Praxis: Phosphor wird im Boden kaum verlagert. Daher gezielt bei Saaten oder Nachsaaten über Starterdünger einarbeiten. Bei älterem Rasen ist der Bedarf deutlich geringer.Einfluss der Düngung auf das Wurzelsystem
Die Wurzeltiefe entscheidet maßgeblich über die Trockenheitsverträglichkeit. Flachwurzelnde Gräser vertrocknen schneller, während tiefwurzelnde Arten Wasser aus tieferen Schichten nutzen können.
Düngungseffekte:- Kalium und Magnesium fördern die Wurzeltiefe.
- Organische Dünger verbessern die Bodenstruktur und erleichtern das Eindringen der Wurzeln.
- Ein ausgeglichenes NPK-Verhältnis stabilisiert das Gleichgewicht zwischen Blatt- und Wurzelwachstum.
Rolle von Mykorrhiza
Mykorrhiza-Pilze vergrößern die Wurzeloberfläche erheblich und erschließen Nährstoffe sowie Wasser aus Bereichen, die ohne Symbiose nicht erreichbar wären. Sie verbessern die Trockenresistenz und fördern die Krankheitsabwehr. In der Rasenpraxis können Mykorrhiza-haltige Produkte (Organischer Dünger - Mykostart Bodenaktivator) bei Neuanlage oder Nachsaat gezielt eingesetzt werden.Praktische Empfehlungen zur Düngepraxis
- Frühjahr (März/April): Stickstoffbetonte Langzeitdüngung, um den Austrieb zu fördern. Siehe: Frühjahrsdünger - Rasendünger für das Frühjahr
- Sommer: Kaliumreiche, stickstoffreduzierte Düngung. Siehe: Sommerrasendünger - Rasendünger für die warme Jahreszeit
- Herbst: Kaliumbetonte Herbstdüngung, um Zellwände zu stärken und Frosthärte aufzubauen. Siehe: Rasendünger für den Herbst und Winter
- Trockenperioden: Möglichst keine Düngung. Wenn nötig, nur geringe Mengen und anschließend intensiv wässern.
Einfluss des Bodentyps
- Sandige Böden: Geringe Nährstoff- und Wasserspeicherung. Hier sind häufige, kleinere Gaben sowie organische Substanz (Kompost, organische Dünger) entscheidend.
- Lehmige Böden: Gute Speicherfähigkeit, aber Gefahr von Staunässe und Verdichtung. Hier wirken organische Dünger besonders positiv, da sie die Porenstruktur verbessern.
- Humusreiche Böden: Ideal für nachhaltige Düngung. Sie puffern Nährstoffe und Wasser und ermöglichen eine gleichmäßigere Versorgung.
Nachhaltigkeit und Umweltaspekte
Eine übermäßige Düngung – insbesondere mit Stickstoff – kann zu Nitratauswaschungen und Grundwasserbelastung führen. Auch die Überdüngung mit Phosphor ist ökologisch problematisch, da sie zur Eutrophierung von Gewässern beiträgt.Nachhaltige Strategien:
- Einsatz organischer Dünger und Kreislaufwirtschaft
- Exakte Dosierung
- Kombination von Langzeitdüngern und organischen Komponenten.
- Ergänzende Maßnahmen wie Vertikutieren, Mulchen etc. zur Bodenverbesserung.
Fazit: Einfluss der Düngung auf die Trockenheitsverträglichkeit von Rasen
Die Düngung ist ein zentraler Hebel, um die Trockenheitsverträglichkeit von Rasenflächen unter mitteleuropäischen Klimabedingungen zu verbessern. Sie kann Trockenstress nicht verhindern, aber entscheidend dazu beitragen, dass Gräser ihn besser überstehen und sich danach schneller regenerieren. Eine Kombination aus organischer Grundversorgung, gezielter mineralischer Unterstützung, kaliumbetonter Herbstdüngung und der Förderung des Bodenlebens (Humus, Mykorrhiza) bildet die Basis für einen belastbaren, vitalen Rasen – auch unter den Herausforderungen des Klimawandels.
