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Turfpower Eisendünger. Dichter Rasen verdrängt Moos und Unkraut

Turfpower Eisendünger. Dichter Rasen verdrängt Moos und Unkraut

Turfpower Eisendünger (Rasen Eisensulfat)

NK (Ca, S) 4+14 (+10+48) „Zur Anwendung auf Grünland“

✔ geeignet für alle Rasenflächen
✔ verdrängt Moos und Unkraut 
✔ fördert rasches Wachstum auch bei niedrigen Temperaturen


Nettogewicht: 25 kg
Aufwandmenge: 20-30 g/m² (ausreichend für rd. 1.000 m²)
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Diesen Artikel haben wir am 08.03.2012 in unseren Katalog aufgenommen.



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  • Hersteller Informationen
  • Rezensionen
  • Produkt-FAQ

Produktbeschreibung für Turfpower Eisendünger. Dichter Rasen verdrängt Moos und Unkraut

Turfpower Eisendünger (Rasen Eisensulfat)

NK (Ca, S) 4+0+14 (+10+48)

Eigenschaften dieses Rasendüngers:

Der Turfpower Eisendünger NK (Ca, S) 4+0+14 (+10+48) Fe ist ein homogener, fein granulierter Rasendünger mit hohen Eisen- und Kaliumgehalten. Durch den Einsatz dieses Düngers fördern Sie das rasche Wachstum und die Grünfärbung Ihres Rasens. Dies sogar bei niedrigen Temperaturen. Durch das rasche Wachstum wird Ihr Rasen dichter, wodurch Moss und Unkraut verdrängt werden. Der Greentec Eisendünger ist ideal für den Einsatz auf allen Rasenflächen im Frühjahr und Herbst.
Die Aufwandmenge liegt bei 20 – 30 g/m², somit ist der 25 kg Sack ausreichend für rd. 1.000 m² Rasenfläche.
 

Anwendungsbereich und Anwendungszeitraum von Rasen Eisensulfat

Den Turfpower Eisendünger NK (Ca, S) 4+0+14 (+10+48) können Sie auf allen Rasenflächen ausbringen. Vor dem Ausbringen des Eisendüngers mähen Sie Ihren Rasen und sammeln das Schnittgut auf. Nach diesem Arbeitsschritt bringen Sie den eisenhaltigen Rasendünger mit einer Aufwandmenge von 20 – 30 g/m² aus. Jetzt müssen Sie die gedüngte Rasenfläche noch kräftig wässern, damit das Granulat (Granulierung 1,0 - 1,5 mm) nicht auf den Grashalmen liegen bleibt, sondern auf dem Gartenboden aufliegt. Diesen Dünger sollten Sie nicht bei hohen Temperaturen anwenden. Am besten eignet dieser sich für die Monate Januar, Februar, März, April und Mai und dann von September bis Dezember. Die Temperaturen sollten auf jeden Fall unter 22 Grad Celsius liegen. Bestenfalls bringen sie den eisenhaltigen Rasendünger (wie fast alle Rasendüngerprodukte) mit einem geeigneten Streugerät (wie einen Schleuderstreuer oder Kastenstreuer) aus.
Der Eisendünger NK (Ca, S) 4+14 (+10+48) eignet sich nicht bei Neuansaaten oder Nachsaaten. Hier empfehlen wir unseren Starter-Rasendünger
 

Anwendungszeitraum Eisendünger

Anwendungszeitraum Eisendünger

Also nicht im Juni, Juli und August bei höheren Temperaturen ausbringen.

ANWENDUNGSHINWEISE:
- Anwendung nach dem Mähen, um den Granulaten ausreichend Zeit für das Eindringen in die Narbe zu ermöglichen.
- Nach der Anwendung einregnen.
- Nicht bei Frost oder zu erwartendem Frost anwenden.
Das Produkt nicht an Kleidung und Pflaster bzw. sonstige Bodenbeläge gelangen lassen, um Rostflecken zu vermeiden.

Festes anorganisches Mehrnährstoff-Makronährstoff-NK-Dünger mit Spurennährstoff
NK-Dünger mit Eisen NK (Ca, S) 4+14 (+10+48)
„Zur Anwendung auf Grünland“
4,0 % N Gesamtstickstoff
3,0 % N Ammoniumstickstoff
1,0 % N Carbamidstickstoff
10,0 % K2O wasserlösliches Kaliumoxid
14,0 % S wasserlöslicher Schwefel
9,0 % Fe Eisen
Chloridarm.


Eisendünger Gefahrenpiktogramm
ACHTUNG:
Eisen (II)-sulfat, Monohydrat

  • H302: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.
  • H315: Verursacht Hautreizungen.
  • H319: Verursacht schwere Augenschäden.

P264: Nach Gebrauch die Hände gründlich waschen.
P280: Schutzhandschuhe tragen.
P301+P312: BEI VERSCHLUCKEN: Bei Unwohlsein GIFTINFORMATIONSZENTRUM, Arzt anrufen
P302+P352: BEI BERÜHRUNG MIT HAUT. Mit viel Wasser waschen
P305+P351+P338: BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.

 
Produkteigenschaften auf einen Blick
Inhalt:25 Kg
Ausreichend für ca.:ca. 1000 m² Rasendüngung
Aufwandmenge:20-30 g/m²
Anwendungszeitraum:Frühjahr und Herbst
Eigenschaften:fördert rasches Wachstum und Grünfärbung bei niedrigen Temperaturen, durch dichteres Wachstum wird Moss und Unkraut verdrängt. Wirkungsdauer: 8 – 10 Wochen, sichert eine anhaltende Nährstoffversorgung ohne häufige Nachdüngung 

Kühl und trocken lagern.
Nur bei anerkanntem Bedarf anwenden. Aufwandmenge nicht überschreiten. Anwendung nach dem Mähen, um den Granulaten ausreichend Zeit für das Eindringen in die Narbe zu ermöglichen. Nach der Anwendung einregnen. Nicht bei Frost oder zu erwartendem Frost anwenden. Das Produkt nicht an Kleidung und Pflaster bzw. sonstige Bodenbeläge gelangen lassen, um Rostflecken zu vermeiden.
Nettogewicht: 25 kg

Nach dem Ausbringen einregnen.
Granulierung: 1,0 – 1,5 mm
Nicht in Verbindung mit/bei Neuansaaten oder Nachsaaten verwenden.

Hier finden Sie unsere Anleitung: Rasen richtig düngen und Rasendünger lagern

Hersteller Informationen


Herstellerangaben:
JULIWA-HESA GmbH
Mittelgewannweg 13
69123 Heidelberg
Telefon: (06221) 82 66-0
Telefax: (06221) 82 66-33
E-Mail: info@juliwa-hesa.de
Internet: www.juliwa-hesa.de
JULIWA-HESA GmbH wird vertreten durch: Dr. Gabriela Schnotz, Richard Karl
Registergericht: Mannheim
Handelsregister Registernummer: HRB 335843
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27a Umsatzsteuergesetz (UStG): DE 190955114
 
Kundenrezensionen:mehr
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11 Bewertungen


 am 15.07.2018    Bewertung:

Sehr guter Dünger, gerne weider

 am 26.06.2018    Bewertung:

Super Dünger nach dem langen Winter. Wirkung gegen Moos und Unkraut war sehr gut.

 am 05.09.2016    Bewertung:

Das Verdrängen von Moos funktioniert sehr gut. Die Düngewirkung erschien mir nicht optimal.

 am 27.08.2015    Bewertung:

Wie jedes Jahr eine sehr gute Wahl. Schnell und unkompliziert aufzubringen, bereits nach wenigen Tagen erkennbare Auswirkungen. Einzig manche Kleearten scheinen nur bedingt darauf zu reagieren. Dennoch insgesamt sehr zu empfehlen. Außerdem sehr schnelle Lieferung.

 am 16.06.2015    Bewertung:

14 Tage nachdem ich den Eisendünger aufgebrachte, habe ich vertikutiert. Es hat wohl eine Menge an verdorrtem Moosen gebracht, aber mit dem Unkraut hält es sich in Grenzen. Der Rasen ist nach dem Düngen mit Classic Somero grüner geworden, ist aber eine farblich ungleiche Fläche, obwohl ich kreuz und quer gestreut habe. Z.Z. habe ich mit Pilzen (Hexenringe) und Ehrenpreis zu kämpfen.

 am 02.07.2014    Bewertung:

ein gewisser Bestand an Unkraut wurde vernichtet, ist aber
wieder gekommen. Frühjahrs- und Herbstdünger ist besser auf
meinem Rasen. Beim Rasenwuchs verhält es sich ähnlich

 am 21.10.2013    Bewertung:

Hält was es verspricht. Nach einmaligem Einsatz waren Veränderungen schon zu erkennen.

 am 07.08.2013    Bewertung:

Der Eisendünger hat das Moos bestimmungsgemäß vernichtet.

 am 27.07.2013    Bewertung:

Ja hat mir gefallen! Hat weitestgehend das Moos - deshalb hatte ich ihn gekauft - verschwinden lassen.

 am 28.06.2012    Bewertung:

Ich bin überrascht, über die Wirkung. Dort wo Jahrelang Moos wuchs ist jetzt komplett Rasen und die Unkräuter, die ich immer mit der Gartenspritze bekämpfen musste sind auch weg.
Staunenden Freunden "musste" ich auch, von dem Eisendünger abgeben ;))
Danke für die gute Beratung.

 am 20.06.2012    Bewertung:

Autor: Holger K. am 15.07.2018    Bewertung:

Sehr guter Dünger, gerne weider

Autor: Michael E. am 26.06.2018    Bewertung:

Super Dünger nach dem langen Winter. Wirkung gegen Moos und Unkraut war sehr gut.

Autor: Clemens T. am 27.08.2015    Bewertung:

Wie jedes Jahr eine sehr gute Wahl. Schnell und unkompliziert aufzubringen, bereits nach wenigen Tagen erkennbare Auswirkungen. Einzig manche Kleearten scheinen nur bedingt darauf zu reagieren. Dennoch insgesamt sehr zu empfehlen. Außerdem sehr schnelle Lieferung.

Autor: Willi C. am 07.08.2013    Bewertung:

Der Eisendünger hat das Moos bestimmungsgemäß vernichtet.

Autor: raimund f. am 27.07.2013    Bewertung:

Ja hat mir gefallen! Hat weitestgehend das Moos - deshalb hatte ich ihn gekauft - verschwinden lassen.

Autor: Dräger H. am 28.06.2012    Bewertung:

Ich bin überrascht, über die Wirkung. Dort wo Jahrelang Moos wuchs ist jetzt komplett Rasen und die Unkräuter, die ich immer mit der Gartenspritze bekämpfen musste sind auch weg.
Staunenden Freunden "musste" ich auch, von dem Eisendünger abgeben ;))
Danke für die gute Beratung.

Autor: Günter P. am 05.09.2016    Bewertung:

Das Verdrängen von Moos funktioniert sehr gut. Die Düngewirkung erschien mir nicht optimal.

Autor: Rainer L. am 21.10.2013    Bewertung:

Hält was es verspricht. Nach einmaligem Einsatz waren Veränderungen schon zu erkennen.

Autor: Hans-Jürgen B. am 20.06.2012    Bewertung:

Autor: Helmut A. am 16.06.2015    Bewertung:

14 Tage nachdem ich den Eisendünger aufgebrachte, habe ich vertikutiert. Es hat wohl eine Menge an verdorrtem Moosen gebracht, aber mit dem Unkraut hält es sich in Grenzen. Der Rasen ist nach dem Düngen mit Classic Somero grüner geworden, ist aber eine farblich ungleiche Fläche, obwohl ich kreuz und quer gestreut habe. Z.Z. habe ich mit Pilzen (Hexenringe) und Ehrenpreis zu kämpfen.

Autor: Ursula S. am 02.07.2014    Bewertung:

ein gewisser Bestand an Unkraut wurde vernichtet, ist aber
wieder gekommen. Frühjahrs- und Herbstdünger ist besser auf
meinem Rasen. Beim Rasenwuchs verhält es sich ähnlich


  • Moos ist meist kein eigentlicher „Angreifer“, sondern nutzt Stellen, an denen die Rasengräser bereits geschwächt oder lückig geworden sind. Entscheidend ist deshalb weniger das sichtbare Moos selbst, sondern die Ursache für den Kraftverlust der Gräser. Sobald die Grasnarbe dünner wird, kann sich Moos schnell etablieren, weil es mit schwierigen Bedingungen oft besser zurechtkommt als viele Rasengräser.

    Besonders häufig entsteht Moos dort, wo Lichtmangel, Staunässe, Verdichtung oder Nährstoffmangel zusammentreffen. Auch ein dauerhaft zu tiefer Rasenschnitt schwächt die Gräser erheblich. Ein dichter, gesunder und regelmäßig gepflegter Rasen verdrängt Moos dagegen meist von selbst durch seine natürliche Konkurrenzkraft.

  • In den meisten Fällen entsteht Moos nicht durch eine einzelne Ursache, sondern durch mehrere ungünstige Faktoren gleichzeitig. Besonders typisch sind schattige Lagen, verdichtete Böden, Staunässe, eine schwache Nährstoffversorgung sowie zu tiefe oder unregelmäßige Schnitthöhen.

    Auch starke Nutzung durch Kinder, Haustiere oder häufiges Betreten kann die Grasnarbe dauerhaft schwächen. Problematisch wird es vor allem dann, wenn die Rasengräser nicht mehr ausreichend regenerieren können. Dadurch entstehen offene Stellen, die vom Moos schnell besiedelt werden.

    Viele moosanfällige Flächen zeigen zusätzlich eine schlechte Bodenstruktur. Wasser bleibt länger an der Oberfläche stehen, die Wurzeln erhalten weniger Sauerstoff und das Gras wächst zunehmend schwächer. Gerade in Kombination mit Schatten oder feuchtem Klima verschärft sich dieses Problem häufig deutlich.

  • Nein. Moos allein ist kein verlässlicher Hinweis auf einen zu niedrigen pH-Wert. Viele Rasenflächen mit Moos besitzen durchaus normale oder sogar leicht alkalische Bodenwerte. Deshalb sollte Kalk niemals „auf Verdacht“ ausgebracht werden.

    Ein unnötiges Kalken kann das Bodenmilieu sogar verschieben und langfristig andere Probleme verursachen. Sinnvoll ist Kalk deshalb nur nach einer Bodenanalyse oder einem verlässlichen pH-Test. Erst dadurch lässt sich beurteilen, ob tatsächlich ein relevanter Kalkbedarf besteht.

    In der Praxis liegen die Ursachen für Moos deutlich häufiger bei Schatten, Verdichtung, Feuchtigkeit oder Nährstoffmangel als bei einem falschen pH-Wert.

  • Unter Bäumen treffen oft mehrere ungünstige Faktoren gleichzeitig aufeinander. Der wichtigste Punkt ist meist der Lichtmangel. Viele Rasengräser benötigen mehrere Stunden direkte Sonneneinstrahlung pro Tag, um dauerhaft dicht und konkurrenzstark zu bleiben.

    Zusätzlich konkurrieren Baumwurzeln intensiv mit dem Rasen um Wasser und Nährstoffe. Dadurch trocknet der Boden trotz Bewässerung häufig schneller aus, während gleichzeitig weniger Licht für die Photosynthese zur Verfügung steht. Besonders große und ältere Bäume wie Eichen, Buchen oder Ahorn verschärfen diese Situation deutlich.

    Hinzu kommt, dass Niederschläge unter dichten Baumkronen oft nur ungleichmäßig auf dem Boden ankommen. Selbst regelmäßiges Wässern kann das fehlende Licht deshalb nur begrenzt ausgleichen. In solchen Bereichen helfen oft nur speziell angepasste Schattenmischungen oder alternative Begrünungskonzepte.

  • Staunässe und verdichtete Böden gehören zu den häufigsten Ursachen für dauerhaft vermooste Rasenflächen. Durch die Verdichtung gelangen Luft und Wasser schlechter in die Wurzelzone. Die Rasengräser entwickeln dadurch schwächere Wurzeln und verlieren an Widerstandskraft.

    Moos toleriert solche feuchten und sauerstoffarmen Bedingungen oft deutlich besser als klassische Rasengräser. Deshalb breitet es sich gerade in dauerhaft nassen Bereichen besonders schnell aus.

    Verdichtungen entstehen häufig durch regelmäßiges Betreten, spielende Kinder, Haustiere, schwere Gartengeräte oder Fahrspuren. Besonders lehmige Böden sind dafür anfällig. In solchen Fällen reicht einfaches Vertikutieren oft nicht mehr aus. Deutlich wirksamer ist häufig ein Hohlspoon-Aerifizieren, bei dem Luft- und Wasserkanäle bis in die Wurzelzone geschaffen werden.

  • Ja. Zu tiefes Mähen zählt zu den häufigsten Pflegefehlern im Hausrasen. Wird der Rasen dauerhaft zu kurz geschnitten, verlieren die Gräser wichtige Blattmasse für die Photosynthese. Dadurch schwächen sich die Pflanzen zunehmend selbst.

    Gleichzeitig bildet ein zu kurzer Rasen weniger tiefe Wurzeln und trocknet schneller aus. Die Grasnarbe wird lückiger und empfindlicher gegenüber Belastung. Genau diese offenen Bereiche nutzt Moos anschließend zur Ausbreitung.

    Für klassische Hausrasen werden meist etwa 3,5 bis 5 cm empfohlen. In Schattenlagen sollte eher etwas höher gemäht werden. Zusätzlich gilt die sogenannte Ein-Drittel-Regel: Pro Mähgang sollte nie mehr als etwa ein Drittel der Blattmasse entfernt werden. Dadurch bleibt der Rasen vitaler und dichter.

  • Nicht direkt. Dünger „tötet“ Moos normalerweise nicht zuverlässig ab. Seine wichtigste Wirkung besteht darin, die Rasengräser zu stärken und das Wachstum einer dichten Grasnarbe zu fördern.

    Kräftige Rasengräser schließen Lücken schneller, beschatten die Bodenoberfläche besser und verdrängen dadurch unerwünschten Bewuchs zunehmend von selbst. Besonders Stickstoff spielt dabei eine wichtige Rolle, weil er Wachstum, Regeneration und Bestockung unterstützt.

    Wichtig ist jedoch: Düngung allein löst keine grundlegenden Standortprobleme. Wenn dauerhaft Lichtmangel, Staunässe oder massive Verdichtung bestehen bleiben, stößt auch die beste Düngung irgendwann an ihre Grenzen.

  • Stickstoff ist auf bestehenden Rasenflächen meist der Nährstoff, der am regelmäßigsten nachgeliefert werden muss. Er fördert Wachstum, Grünfärbung, Regeneration und Bestockung der Rasengräser.

    Ein dichter Rasen kann offene Stellen schneller schließen und verdrängt Moos dadurch langfristig deutlich besser. Besonders nährstoffarme Flächen verlieren ohne ausreichende Stickstoffversorgung häufig an Konkurrenzkraft.

    Wichtig bleibt jedoch eine ausgewogene Versorgung. Zu hohe Einzelgaben können weiches und empfindlicheres Wachstum fördern. Deshalb sind mehrere angepasste Düngergaben über das Jahr verteilt meist sinnvoller als wenige sehr hohe Mengen.

  • In vielen Fällen ja, weil langsam verfügbare Stickstoffformen gleichmäßiger versorgen und Wachstumsspitzen im Vergleich zu schnell verfügbaren Formen eher abmildern.

    Dadurch bleibt der Rasen häufig stabiler und widerstandsfähiger. Gleichzeitig sinkt typischerweise auch das Risiko von Verbrennungen oder unnötigen Nährstoffverlusten durch Auswaschung.

    Gerade moosanfällige Flächen profitieren häufig von einer möglichst kontinuierlichen Nährstoffversorgung. Der Rasen wächst dadurch dichter und kann entstandene Lücken schneller schließen. Ein allgemeingültiger Mindestanteil langsam verfügbarer Stickstoffformen für alle Hausrasen ist jedoch nicht spezifiziert.

  • Nein — kalken nur nach Bodenanalyse. Offizielle Quellen betonen übereinstimmend, dass Moos allein keinen sicheren Kalkbedarf beweist.

    In vielen Gärten liegen die eigentlichen Ursachen deutlich häufiger bei Lichtmangel, Verdichtung, Staunässe oder Nährstoffproblemen. Wird trotzdem regelmäßig ohne Analyse gekalkt, kann sich der Boden-pH unnötig verschieben.

    Die konkrete Kalkmenge ist ohne Laborwert, Bodenart und Ausgangs-pH nicht sinnvoll festlegbar. Eine professionelle Bodenanalyse liefert hier deutlich verlässlichere Informationen.

  • Für viele Hausrasen mit kühlen Gräsern ist der Spätsommer bis frühe Herbst das wichtigste Zeitfenster, besonders wenn gleichzeitig nachgesät oder aerifiziert wird.

    Zu dieser Jahreszeit regenerieren sich viele Rasengräser besonders gut. Gleichzeitig ist die Konkurrenz durch Hitze- und Trockenstress meist geringer als im Hochsommer. Nachsaaten gelingen deshalb häufig deutlich zuverlässiger.

    Eine Frühjahrsdüngung kann zusätzlich sinnvoll sein, wenn der Rasen nach dem Winter sichtbar geschwächt ist oder nur langsam ins Wachstum kommt. Exakte Kalendertage sind jedoch ohne Region, Rasentyp und Produktwahl nicht allgemeingültig festgelegt.

  • Vertikutieren entfernt vor allem Rasenfilz und oberflächliches Moos. Die Messer sollen dabei nur bis an die Bodenoberfläche reichen.

    Bei echter Verdichtung ist Hohlspoon- beziehungsweise Hohlstachel-Aerifizieren die wirksamere Maßnahme, weil dadurch Luft- und Wasserkanäle in der Wurzelzone entstehen.

    Besonders schwere oder stark belastete Böden profitieren häufig deutlich stärker vom Aerifizieren als vom reinen Vertikutieren. Anschließend wird oft zusätzlich Sand eingearbeitet, um die Bodenstruktur langfristig zu verbessern.

  • Für viele Hausrasen mit kühlen Gräsern ist der Spätsommer bis frühe Herbst die beste Nachsaatzeit.

    Zu dieser Zeit keimen viele Rasengräser besonders zuverlässig. Gleichzeitig ist die Konkurrenz durch Unkraut oft geringer als im Frühjahr.

    In schattigen Bereichen sind Mischungen mit Feinschwingel-Arten häufig sinnvoll. Exakte Mischungsanteile und Saatmengen hängen jedoch stark von Nutzungsziel, Region und Saatgutprodukt ab und sind deshalb nicht pauschal festgelegt.

  • Sie können vorhandenes Moos meist rasch schädigen oder schwarz färben, wirken aber in der Regel nur vorübergehend.

    Das abgestorbene Material sollte anschließend entfernt und entstandene Lücken möglichst nachgesät werden. Bleiben die eigentlichen Ursachen wie Schatten, Staunässe oder Verdichtung bestehen, kommt das Moos häufig wieder zurück.

    Die genaue Wirkungsdauer ist produkt- und standortabhängig und deshalb nicht allgemein festgelegt.

  • Ja, in der Regel schon. Offene oder verschmierte Moosreste verbessern die Grasnarbe nicht und können sogar neue Filzschichten bilden.

    Sinnvoll ist deshalb meist das Abräumen des abgestorbenen Materials. Bleiben anschließend Lücken zurück, sollte möglichst zeitnah nachgesät werden.

    Dadurch kann sich wieder eine dichtere und konkurrenzstärkere Grasnarbe entwickeln. Besonders sinnvoll ist dies häufig in Verbindung mit leichtem Vertikutieren oder Aufrauen der Oberfläche.

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